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14.06.2021 Marion Schlegel

BioNTech mit großen Plänen: "Das Immunsystem ist der Schlüssel"

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BioNTech

Im sechsten Monat nach dem Start der Corona-Impfkampagne in Deutschland hat beinahe die Hälfte der Bevölkerung mindestens eine erste Dosis erhalten. Die Quote der erstgeimpften Bürgerinnen und Bürger lag nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag bei 48,1 Prozent, knapp 26 Prozent haben bereits den vollen Schutz. Der wichtigste Impfstoff hierzulande stammt aus dem Hause BioNTech/Pfizer.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

Aber auch beim weltweiten Impfbestreben ist BioNTech einer der wichtigesten Akteure. Bundeskanzlerin Angela Merkel erkärte zum Abschluss des G7-Gipfels im südwestenglischen Cornwall: „Der Weg aus der Pandemie sind Impfstoffe." Merkel bekräftigte, dass die G7-Gruppe bis Ende 2022 insgesamt 2,3 Milliarden Impfdosen verteilen wolle. "Deutschland beteiligt sich in erheblichem Maße."

Es gehe zudem darum, die globale Impfstoffproduktion zu fördern. Die G7-Gruppe wolle, dass die Mittel nicht mehr nur in Europa oder Asien hergestellt werden, sondern auch in Afrika. Hier engagiere sich vor allem das Mainzer Pharmaunternehmen BioNTech, sagte Merkel, ohne weitere Details zu nennen.

Aber die Hoffnungen bei BioNTech gehen noch weit darüberhinaus. Der Erfolg von BioNTech beim Corona-Impfstoff gibt den Firmengründern Ugur Sahin und seiner Frau Özlem Türeci Hoffnung, ihren ursprünglichen Kampf gegen Krebs zu beschleunigen.

Sahin erklärte im Interview mit der Bild am Sonntag: "Wir hatten vor der Pandemie 20 Produkt-Kandidaten gegen Krebs, konnten sie aber nie mit maximaler Geschwindigkeit entwickeln, weil wir immer Finanzierungsrunden abwarten mussten. Das ist jetzt anders: Wir können die Impfstoff-Einnahmen in die Krebsprodukte re-investieren und viel mehr Projekte gleichzeitig machen.“ Wenn alles bestens läuft, rechnet er damit, dass einige Kandidaten ab 2023 schon so weit sein könnten, dass eine Zulassung eingereicht werden könnte.

Türeci fügte im Interview hinzu, dass es das Immunsystem sei, das BioNTech gegen bestimmte Erkrankungen trainiert. „Als wir vor vielen Jahren erkannten, dass Verbesserungsbedarf im Bereich Krebsmedizin besteht, haben wir uns gedacht: Das Immunsystem ist der Schlüssel.“

DER AKTIONÄR hat in den vergangenen Wochen und Monaten bereits des Öfteren auf die enormen Chancen für BioNTech in der Krebsforschung hingewiesen. DER AKTIONÄR bleibt deswegen enorm zuversichtlich, Anleger bleiben an Bord.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist un-mittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwick-lung profitieren können: BioNTech.

Die Autorin hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BioNTech.

Hinweis auf Interessenkonflikte gemäß § 85 WpHG: Aktien von BioNTech befinden sich im AKTIONÄR-Depot.

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