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Foto: Biontech
02.06.2021 Marion Schlegel

BioNTech: „Erhebliche und sofortige Auswirkungen“

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BioNTech

BioNTech/Pfizer kann in seinem Werk im belgischen Puurs die Produktion von Corona-Impfstoff weiter hochfahren. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA empfahl am Dienstag, dort weitere Herstellungs- und Abfüllungskapazitäten zu genehmigen. Dies werde "erhebliche und sofortige Auswirkungen auf die Versorgung" mit dem Impfstoff der Mainzer Firma BioNTech und deren US-Partner Pfizer in der EU haben, erklärte die EMA.

BioNTech (WKN: A2PSR2)

BioNTech/Pfizer bestätigte auf Anfrage, man sei dabei, die Impfstoffkapazität auszuweiten. Die EMA-Empfehlung werde die Bemühungen unterstützen, im laufenden Jahr mehr als 2,5 Milliarden Dosen Impfstoff auszuliefern und im nächsten Jahr möglicherweise noch mehr.

Die EMA stellte bei ihrer Prüfung fest, dass die Fabrik in Puurs durchgängig Impfstoffe hoher Qualität produzieren könne. Dies ermögliche es BioNTech/Pfizer, die Mengen der dort hergestellten Impfstoffe zu steigern. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides begrüßte dies auf Twitter: "Das ist ein sehr willkommener Schritt hin zur Erhöhung unserer Produktionskapazität in der Europäischen Union und zur schnelleren Lieferung von Impfstoffen in alle Welt."

Auch Deutschland erwartet noch große Lieferungen. "Wir werden jetzt im Juni, im Juli und im August weitere 50 Millionen Dosen allein vom Hersteller BioNTech bekommen und verimpfen können. Das macht es möglich, einen Großteil der Impfwilligen relativ früh in diesem Sommer impfen zu können“, erklärte zuletzt Gesundheitsminister Jens Spahn.

Die Aktie von BioNTech hat am Dienstag im US-Handel erneut leicht zulegen können. Am Ende ging das Papier mit einem Plus von gut einem Prozent auf 206,14 Dollar aus dem Handel. Damit nähert sich die Aktie immer mehr dem Anfang Mai bei 213,15 Dollar markierten Allzeithoch an. Ein Sprung darüber würde ein neues Kaufsignal für die Aktie bedeuten. Anleger bleiben an Bord.

(Mit Material von dpa-AFX)

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