Der amerikanische Wasserstoff-Spezialist hat am Montag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum abgelaufenen ersten Quartal vorgelegt. Und anders als sehr häufig in der Vergangenheit konnte Plug Power sowohl beim Umsatz als auch Verlust je Aktie deutlich besser abschneiden als von den Marktteilnehmern erwartet.
Der Umsatz stieg im Auftaktquartal um 22 Prozent auf 163,5 Millionen Dollar, Analysten hatten nur knapp 148 Millionen Dollar auf dem Zettel. Unter dem Strich fuhr Plug Power einen Verlust von 0,08 Dollar pro Papier ein, zwei US-Cent besser als von den Analysten in Aussicht gestellt.
Laut Plug Power beläuft sich die Projektpipeline auf etwa acht Milliarden Dollar. Dennoch muss das Unternehmen weiter daran arbeiten, die Profitabilität zu verbessern. Per Ende März verfügte das Unternehmen über Barmittel in Höhe von 802 Millionen Dollar, von denen allerdings nur 223 Millionen Dollar derzeit frei zur Verfügung stehen. Die restlichen 579 Millionen Dollar sind hingegen gebunden.
Plug Power treibt indes weiter die Veräußerung von Vermögenswerten voran, um die Bilanz aufzupolieren. Die Amerikaner rechnen mit Erlösen aus den Verkäufen in Höhe von etwa 275 Millionen Dollar. Zur Einordnung der Zahlen: Im ersten Quartal 2026 lag der Nettoverlust bei gut 245 Millionen Dollar. Der ausgewiese Fehlbetrag in Höhe von 0,08 Dollar je Aktie erscheint nur optisch wenig. Denn Plug Power hat in den zurückliegenden Jahren zahlreiche Kapitalmaßnahmen durchgeführt, die die Aktienanzahl merklich nach oben trieben.
Plug Power hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als befürchtet, die Aktie gewinnt vorbörslich rund acht Prozent. Welche zwei US-amerikanischen Wasserstoff-Aktien DER AKTIONÄR derzeit favorisiert und wie sich Anleger beim Brennstoffzellen-Überflieger Bloom Energy verhalten sollten, lesen Sie in der Ausgabe 20/26, die hier bequem als Download zur Verfügung steht.
Heute, 10:55