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02.10.2020 Thorsten Küfner

Lufthansa: Das ist nicht normal

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Deutsche Lufthansa

Die Lufthansa hat angekündigt, „zahlreiche Flugstreichungen“ für den neuen Winterflugplan durchführen zu müssen. Ursprünglich hatte der MDAX-Konzern noch darauf gehofft, dass nach den Lockdowns im Frühjahr und dessen Nachwirkungen im Sommer und Herbst im Winter endlich allmählich eine „Normalisierung“ der Lage eintreten werde. 

Doch davon kann aktuell noch keine Rede sein. So erklärte Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow: "Während die bisherige Annahme für das vierte Quartal 2020 von einem durchschnittlichen Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswerts ausgegangen war, wird im aktuellen Winterflugplan für das vierte Quartal das Angebot voraussichtlich nur noch bei bis zu 30 Prozent liegen."  

Auch bei der Tochter Swiss stellt man ernüchternd fest: „Seit dem Ende der Sommerferien Mitte August ist die Nachfrage deutlich zurückgegangen“, wie Netzwerk-Chef Michael Trestl gegenüber der Luzerner Zeitung erklärte. Auf der Langstrecke rechnet die Swiss für den Winter nur mit 23 Prozent des Vorjahres. Die Auslastung der Nordamerika-Flüge sind Trestl zufolge aktuell „jenseits von Gut und Böse“.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Die Aussichten für die Lufthansa bleiben trüb, die zuvor solide Bilanz hat sich durch die weltweiten Lockdowns nachhaltig verschlechtert und das Chartbild ist schwer angeschlagen. Kurzum: Anleger sollten die Lufthansa-Anteile weiterhin meiden. Kaufen kann man derzeit hingegen diese Aktien.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren könnten: Lufthansa.