Zuletzt ist es ruhig um den Wasserstoff-Spezialisten Hexagon Purus geworden. Das Unternehmen kämpft mit einer schwachen Auftragslage und ist bemüht, die finanzielle Situation zu verbessern. Mit einem Verkauf eines Teilbereiches an Elon Musks SpaceX verschafft sich die Abspaltung von Hexagon Composites weiteren Spielraum.
SpaceX erwirbt das Luft- und Raumfahrtgeschäft von Hexagon Purus. Der Verkauf umfasst laut einer Pressemitteilung den Verkauf aller Anteile an Hexagon Masterworks, einem Anbieter von Hochdruck-Verbundstoffspeicherzylindern für Luft- und Raumfahrtanwendungen sowie für Wasserstoffmobilitätsanwendungen in Nordamerika. Das Wasserstoffgeschäft sei hingegen nicht Teil der Transaktion und die bestehenden Wasserstoff-Kundenverträge von Masterworks sollen vor Abschluss der Transaktion auf andere Bereiche von Hexagon Purus übertragen werden, so die Norweger.
Die Transaktion hat einen Wert von etwa 15 Millionen Dollar, die sich aus einer Barkomponente in Höhe von 12,5 Millionen Dollar sowie einer bedingten Barzahlung von 2,5 Millionen Dollar zusammensetzt.
Die Veräußerung stehe im Einklang mit der laufenden Portfolioüberprüfung des Unternehmens – die Transaktion werde die Finanzlage des Unternehmens stärken und die Liquiditätsreichweite verlängern, so Hexagon Purus weiter. Wie sich das Unternehmen im vierten Quartal 2025 geschlagen hat, werden die Zahlen am 10. Februar zeigen.
Hexagon Purus hat einen namhaften Käufer für sein Raum- und Luftfahrtgeschäft gefunden, wodurch die Liquiditätssituation der Wasserstoff-Firma klar verbessert wird. Allerdings mangelt es dem Hersteller von Wasserstoff-Hochdruckbehältern und -systemen nach wie vor an Aufträgen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Bisher ist diesbezüglich keine Besserung in Sicht: Anleger bleiben daher an der Seitenlinie.
Heute, 08:30