Zuletzt mussten große US-Hedgefonds – wie etwa Citadel, Millennium Management und Point72 – offenbar milliardenschwere Handelsverluste verkraften. Betroffen ist unter anderem der bei Risikovehikeln zuletzt beliebte „Steepener Trade“. In dessen Zuge wetten Hedgefonds auf eine steilere Zinskurve, also größere Renditeabstände zwischen kurz- und langlaufenden Staatsanleihen. Denn bis vor Kurzem herrschte noch die Meinung vor, dass sich der Inflationsdruck im Jahresverlauf weiter abschwächen wird.
Der jüngste Sprung der Ölpreise im Verbund mit der geopolitischen Eskalation im Nahen Osten und Verwerfungen in der für die globale Schifffahrt systemrelevanten Meerenge, der Straße von Hormus, hat die Inflationserwartungen allerdings auf den Kopf gestellt.
Aber: Ich befürchte einen „Doppelcrash“: gewaltige Inflationsschübe (= „Aufwärtscrash“) im unteren dreistelligen Prozentbereich (auf Jahresbasis) bis zum Spätsommer 2026 und einen (vorherigen) Crash bei beliebten Anlagevehikeln. Mehr dazu in meinem Aktien-Report „Projekt CRASH“.
Vorsichtige Anleger könnten daher in Erwägung ziehen, den im Aktien-Report „Öl ist das neue Silber“ (vom 09.01.2026) bei 0,067 Euro empfohlenen Öl-Call GV09B2 (aktuell 0,66 Euro) jetzt zu verkaufen. Es bleibt ein Gewinn von 885 Prozent hängen.
Heute, 12:00