Der Ölpreis hat zum Wochenschluss nochmals kräftig angezogen – und damit auch einen frischen Hebel-Trade von DER AKTIONÄR direkt dick ins Plus katapultiert. Der gestern in der Titelstory der aktuellen Ausgabe empfohlene Call-Schein auf den Ölpreis liegt bereits rund siebzig Prozent vorne.
Am Freitag beschleunigte sich der Höhenflug am Ölmarkt nochmals deutlich. Rohöl der Nordseesorte Brent wurde am Nachmittag erstmals seit April 2024 wieder über der Marke von neunzig US-Dollar je Barrel gehandelt. Zuletzt kostete Brent 90,42 US-Dollar und damit mehr als fünf Prozent über dem Vortag.
Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am vergangenen Wochenende hat sich Brent damit bereits um rund fünfundzwanzig Prozent verteuert. Treiber der Rally bleiben vor allem die geopolitischen Risiken im Nahen Osten und die zunehmende Sorge vor einer längeren Sperrung der Straße von Hormus.
Über diese Meerenge am Persischen Golf wird in Friedenszeiten etwa ein Fünftel des weltweiten Ölhandels transportiert. Zuletzt hatte der Schiffsverkehr in der Region stark abgenommen. Nach Angaben Irans sollen zudem Streitkräfte einen Öltanker „in US-Besitz“ vor der Küste Kuwaits angegriffen haben.
Zusätzlichen Auftrieb erhielt der Ölpreis durch Aussagen von US-Präsident Donald Trump. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte er, dass es mit dem Iran kein Abkommen geben werde – stattdessen müsse der Konflikt in einer „bedingungslosen Kapitulation“ enden (DER AKTIONÄR berichtete).
Auch aus der Energiebranche kommen warnende Stimmen. Katars Energieminister Saad al-Kaabi warnte in einem Interview mit der Financial Times vor gravierenden Folgen für die globalen Energieflüsse. Sollten Förderländer am Persischen Golf ihre Produktion einstellen müssen, sei ein Ölpreis von bis zu 150 US-Dollar möglich.
Wie lange die Preise auf dem aktuellen Niveau bleiben, ist allerdings offen. Rohstoffexperten der Dekabank betonen, dass dies entscheidend davon abhänge, wie stark und wie lange Förderung und Transport tatsächlich beeinträchtigt werden.
Die Internationale Energieagentur sieht derzeit dennoch keinen Anlass, strategische Ölreserven freizugeben. Die weltweiten Vorräte seien ausreichend und die Auswirkungen des Konflikts könnten letztlich begrenzt bleiben.
Für Anleger des AKTIONÄR-Hebelscheins hat sich die Situation bereits ausgezahlt: Der in der aktuellen Ausgabe empfohlene Call-Schein auf den Ölpreis ist innerhalb eines Tages um rund siebzig Prozent gestiegen.
Die Aussichten für den Ölmarkt bleiben bullish. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter zuspitzen, könnte der Ölpreis weiter deutlich zulegen – und damit auch der empfohlene Hebel-Trade.
Welche konkreten Schein DER AKTIONÄR empfiehlt und welche Rendite mit ihm noch möglich ist, lesen Anleger in der aktuellen Titelstory der Ausgabe 11/2026 – hier direkt als E-Paper.
06.03.2026, 19:00