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Nvidia: Analysten sehen Verdopplungspotenzial

Nvidia: Analysten sehen Verdopplungspotenzial
Foto: FP Creative Stock/Shutterstock
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27.09.2022, 10:07 ‧ Emil Jusifov

Die Papiere des Chip-Riesen Nvidia haben in den vergangenen Tagen ihre Talfahrt fortgesetzt. Seit dem 52-Wochen-Hoch hat der Titel einen intakten Abwärtstrend ausgebildet und mittlerweile knapp 65 Prozent eingebüßt. Aus charttechnischer Sicht spricht daher derzeit nur wenig für eine Trendwende. Die Analysten zeigen sich davon unbeeindruckt.

So haben die Experten von JPMorgan Nvidia mit "Overweight" eingestuft und ein Kursziel von 220 Dollar ausgerufen. Sie wiesen insbesondere auf den Rückenwind für Nvidia bei PC-Spielen hin.

Darüber hinaus werde der Halbleiterriese weiterhin ein starkes Wachstum im Rechenzentrumssegment erfahren, was unter anderem auf die Stärke des Automobil- und Enterprise-Geschäfts von Nvidia zurückzuführen sei. Nicht zuletzt würden auch die neuen Gaming-Produkte des Unternehmens bis 2023 starke Nachfragekatalysatoren sein.

„Nvidia ist unserer Meinung nach gut positioniert, um weiterhin von den großen langfristigen Trends in den Bereichen KI, High Performance Computing, Spiele und autonome Fahrzeuge zu profitieren“, sagte JPMorgan. „Unterm Strich: Nvidia ist seinen Konkurrenten weiterhin 1-2 Schritte voraus, was die Einführung von neuen GPUs, Software und Ökosystemen betrifft“, schlussfolgerten die JPMorgan-Strategen.

Noch optimistischer präsentierten sich die Analysten von Citibank mit einem Kursziel von 248 Dollar. Das liegt ganze 98 Prozent über dem Kurs vom Montag. Auch sie betonten Nvidias Stärke im Rechenzentrum. Zudem arbeite der US-Konzern „hart und schnell“, um Kunden angesichts der Einschränkungen in China alternative Produkte anzubieten.

Nvidia (WKN: 918422)

Trotz der charttechnischen Schwäche, bleibt Nvidia ein Profiteur der großen langfristigen Trends im Chip-Sektor, wie etwa Cloud, KI, Gaming und Automotive. Zudem ist der Titel mittlerweile attraktiv bewertet. Anleger bleiben daher unverändert an Bord.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia

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