Bei Nokia läuft das Geschäft noch besser als erwartet. Der Netzwerkausrüster aus Finnland hat am Donnerstagmorgen seine Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt und die Schätzungen der Analysten übertroffen. Vor allem die Nachfrage von KI- und Cloud-Kunden treibt den Umsatz an. Allerdings kostet die Neuausrichtung vom Mobilfunkausrüster zum Anbieter von Netzwerktechnik für Rechenzentren mehr als gedacht. Die Quittung folgt beim freien Cashflow, wo der Konzern die Erwartungen zurückschrauben muss.
Nokia steigerte den Umsatz im Q3 währungsbereinigt um neun Prozent auf 5,15 Milliarden Euro. Der von Bloomberg erfasste Analystenkonsens war hier lediglich von 5,06 Milliarden Euro ausgegangen.
Deutlicher fiel die Überraschung auf Ergebnisseite aus: Der bereinigte operative Gewinn legte von 448 auf 605 Millionen Euro zu und schlug die Erwartungen damit um ganze 33 Prozent. Die EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend von 9,5 auf 11,7 Prozent.
Beim vergleichbaren Gewinn je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten standen 0,09 Euro zu Buche – 50 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Analysten hatten durchschnittlich 0,06 Euro auf dem Zettel. Unterm Strich verdiente Nokia 156 Millionen Euro und damit nahezu doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Mehr lesen mit AKTIONÄR+
Heute, 09:34
Bei Google bevorzugen