Mit dem KI-Agenten Muse will Meta die verbraucherorientierte agentische KI in den Massenmarkt bringen. An der Börse sorgt der erfolgreiche Start für Begeisterung, die Meta-Aktie hat trotz der Verluste am Freitag eine bullenstarke Woche aufs Parkett gelegt. Laut JPMorgan hat Muse das Potenzial, den gesamten KI-Bereich zu dominieren.
Analyst Doug Anmuth sieht bei Muse trotz des frühen Stadiums der Markteinführung bereits Potenzial, eine der beliebtesten KI-Anwendungen von Endkunden seit ChatGPT zu werden. Meta würde das System rasch weiterentwickeln und verbessern und sich damit in Richtung einer „Superintelligenz“ bewegen. Muse habe laut Anmuth das Potenzial, für Milliarden von Nutzern zum äußerst leistungsfähigen persönlichen KI-Assistenten zu werden.
Bereits innerhalb von zwei Wochen habe Muse zu mehr als 2.000 Anwendungen eine Verbindung hergestellt. Auch große Namen wie Walmart, Best Buy, Sephora oder Wayfair wurden bereits integriert, was laut Anmuth erhebliches Aufwärtspotenzial bietet. Wenn irgendwann „zig Millionen und später womöglich Hunderte Millionen von Unternehmen über eigene Agenten auf Muse verfügen, könnten Interaktionen auf der Plattform weniger durch Browsen oder Anrufe, sondern verstärkt durch den Austausch zwischen Agenten abgewickelt werden.“ Über ein Modell mit Umsatzbeteiligung oder Provision könnte Meta Muse dann ähnlich erfolgreich monetarisieren wie heute die Werbung, so der Experte.
JPMorgan bleibt entsprechend auch für die Meta-Aktie optimistisch. Das Votum lautet „Overweight“, das Kursziel hob Anmuth von 820 auf 920 Dollar an – knapp ein Fünftel mehr als der Schlusskurs vom Donnerstag.
Meta ist einer der Top-Perfomer der laufenden Börsenwoche. Eine tiefgreifende Analyse zu Metas neuen Produkten und die Einschätzung des AKTIONÄR, wie man bei der Aktie nun konkret handeln sollte, lesen Sie hier.
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