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Infineon‑Aktie: Chip‑Schock – was bringt jetzt dieser Termin?

Infineon‑Aktie: Chip‑Schock – was bringt jetzt dieser Termin?
Foto: Börsenmedien AG
Infineon Technologies AG - %
Ingo Nix Heute, 07:49 ‧ Ingo Nix
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Die Infineon-Aktie steht vor dem nächsten Härtetest. In Seoul brachen SK Hynix und Samsung Electronics am Donnerstag zeitweise um mehr als zehn Prozent ein, der Leitindex Kospi rutschte um mehr als acht Prozent ab und der Handel wurde für 20 Minuten ausgesetzt. In Tokio gab die SoftBank Group zeitweise mehr als sieben Prozent nach. Der Auslöser trifft auch den DAX-Konzern: Anleger fürchten, dass teures Geld den Ausbau der KI-Rechenzentren bremst. Genau dort wächst Infineon am schnellsten. 

Infineon-Aktie: Wie stark trifft die KI-Geldsorge den Konzern?

Den Ton setzten am Montag in Singapur Broadcom-Chef Hock Tan und Intel-Chef Lip-Bu Tan: Das Kapital könnte den KI-Ausbau stärker bremsen als Engpässe bei Chips, Speicher oder Strom. Dazu kommen überraschend hohe US-Inflationsdaten vom Mittwoch, die die Sorge vor weiteren Zinserhöhungen der Fed nähren.

Für Infineon ist das kein Randthema. Mit Stromversorgung für KI-Rechenzentren peilte der Konzern im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als 1,6 Milliarden Euro Umsatz an, für 2027 stehen bislang mindestens 2,5 Milliarden Euro im Plan. Gemessen an den erwarteten 16,3 Milliarden Euro Konzernumsatz ist der KI-Anteil im abgelaufenen Jahr knapp ein Zehntel. An der Börse ist es aber der Teil, der die Fantasie trägt. Die Nachfrage stellen beide Chefs nicht infrage. Und Infineon hat vorgesorgt. Mehrere große KI-Kunden haben mehrjährige Verträge über reservierte Fertigungskapazität unterschrieben oder verhandeln darüber – mit Vorauszahlungen und einem Gesamtvolumen im hohen einstelligen Milliardenbereich.

Infineon (WKN: 623100)

Auf Xetra schloss die Aktie am Mittwoch bei 55,35 Euro. Seit dem 6. Oktober hat sie mehr als 14 Prozent verloren und ist unter die 200-Tage-Linie bei 56,52 Euro gerutscht. Die nächste Unterstützung bildet das Septembertief bei 53,25 Euro. Nach oben steht zuerst die 50-Tage-Linie bei 58,16 Euro im Weg. Fällt das Septembertief, trübt sich das Chartbild ein.

Das Fazit im Artikel oben hat weiterhin Bestand. Die Aktie wurde zuletzt ins AKTIONÄR-Depot aufgenommen.

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