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29.04.2020 Nikolas Kessler

Bitcoin: Startet jetzt die „Halving“-Rallye?

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Bitcoin

Der Bitcoin-Kurs hat sich in den vergangenen Tagen an seine Aufwärtsbewegung angeknüpft und auf Wochensicht über 15 Prozent zugelegt. Alleine am heutigen Mittwoch sind es fast fünf Prozent. Knapp zwei Wochen vor dem „Halving“ hellt sich das Chartbild dadurch weiter auf.

Die Verkaufspanik an den Märkten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat auch den Bitcoin nicht verschont. Nach Daten von coinmarketcap.com ist der Kurs im März kurzzeitig bis in den Bereich von 4.100 Dollar abgesackt – der tiefste Stand seit 15 Monaten. Seitdem hat er sich jedoch beinahe wieder verdoppelt und am Mittwoch die Marke von 8.000 Dollar klar hinter sich gelassen.

Dabei hat die Digitalwährung auch wichtige Chartmarken zurückerobert, allen voran den horizontalen Widerstand im Bereich von 7.900 Dollar und die 200-Tage-Linie knapp oberhalb von 8.000 Dollar – ein technisches Kaufsignal. Auf der Oberseite rücken damit nun der Widerstand bei rund 8.500 Dollar und die mittelfristige Abwärtstrendlinie in den Fokus.

Noch 13 Tage bis zum „Halving“

Fundamentale Unterstützung liefert dabei womöglich auch das nahende „Halving“, das voraussichtlich am 12. Mai stattfinden wird. Dabei handelt es sich im einen Mechanismus, durch den sich die Belohnung für die Miner regelmäßig halbiert – und so letztlich die Inflation der Digitalwährung im Zaum halten soll. Die bisherigen beiden „Halvings“ in den Jahren 2012 und 2016 haben sich darüber hinaus auch als gute Kurskatalysatoren für den Bitcoin erwiesen.

Auch wenn bislang keine allzu große „Halving“-Euphorie aufkommen wollte, hatte DER AKTIONÄR bereits in Ausgabe 18/2020 empfohlen, das Event nicht vorschnell abzuschreiben. Und tatsächlich: Gemessen an den weltweiten Suchanfragen bei Google nach dem Begriffspaar „bitcoin halving“ ist das Interesse in den letzten Wochen massiv gestiegen – sogar über den Wert beim letzten Termin im Jahr 2016. Das belegen aktuelle Daten von Google Trends:

Langfristig top!

DER AKTIONÄR bleibt für die langfristige Entwicklung des Bitcoins positiv gestimmt. Risikobewusste Anleger können mit einer kleinen, spekulativen Bitcoin-Position das Depot diversifizieren und auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung setzen – entweder per Direktinvestment an einer Kryptobörse oder mit dem Bitcoin-Zertifikat von Vontobel. Mehr dazu finden Sie hier.

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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Gerd Weger ist seit den 1980ern erfolgreich an den Märkten aktiv und vielen Börsianern als Kolumnist der €uro am Sonntag oder als Betreiber seines legendären „Millionen­depots“ bekannt. Im Jahr 2017 hat er seinen Fokus von Aktien auf Kryptowährungen verlagert und legt nun ein Standardwerk vor: Der Schwerpunkt liegt auf den Bewertungsfaktoren von Bitcoin und Co. Die im Ver­gleich zu Aktien völlig anderen Ansätze zur Fundamentalanalyse werden in dem Buch systematisch dargestellt. Wichtig sind auch die Überlegungen für eine Steueroptimierung. Für aufgeklärte Investoren und Trader ist all dies unerlässlich für einen nachhaltigen Anlageerfolg mit Kryptowährungen. 

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