Die Comebacks nach Corona
25.11.2020 Emil Jusifov

SAP: Das nennt man Relative Schwäche

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SAP

Die Märkte befinden sich weiterhin in einer dynamischen Aufwärtsbewegung. So hat der deutsche Leitindex DAX allein gestern über 1,26 Prozent zugelegt. Nur die Aktie des Walldorfer Softwareriesen SAP scheint aus der Reihe zu tanzen.

Die SAP-Aktie verlor gestern trotz des positiven Gesamtmarkt-Umfelds fast zwei Prozent und notiert aktuell bei rund 98 Euro. Für diese Relative Schwäche der Aktie gibt es aktuell nur eine Begründung. Der Widerstand bei 100 Euro erweist sich als besonders zäh.

Nach mehreren erfolglosen Ausbruchsversuchen scheinen die Bullen die Nerven zu verlieren und überlassen den Bären das Kampffeld. Offensichtlich bedarf es positiver fundamentaler Impulse, damit die 100-Euro Marke nachhaltig überwunden wird. Das wäre zugleich ein neues Kaufsignal.

Aus charttechnischer Sicht ist nun mit einem weiteren Abrutschen in den Konsolidierungsbereich bei 95 Euro zu rechnen. Hält auch diese Unterstützung, nicht dann wäre ein erneutes Testen des November-Tiefs bei rund 90 Euro wahrscheinlich.

SAP (WKN: 716460)

Auch wenn SAP charttechnisch aktuell nicht gut aussieht, bleibt die Aktie für den AKTIONÄR langfristig ein Kauf. Investierte bleiben dabei.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:
Der Autor Emil Jusifov hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: SAP.