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28.09.2020 Emil Jusifov

Top-AKTIONÄR-Empfehlungen sind laut Analyst "unterbewertet"

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Facebook

Social-Media-, Streaming- und andere Internetdienstanbieter zählen weithin als Profiteure der Coronakrise. Dies überrascht wenig, denn wenn die Leute zu Hause sitzen, dann surfen oder zocken sie im Internet, tummeln sich in den Sozialen Diensten oder schauen sich Onlinevideos an.

Obwohl viele Aktien der Big Player aus den oben erwähnten Branchen seit dem Corona-Tief stark gestiegen sind, sieht ein Analyst von Guggenheim immer noch reichlich Potenzial nach oben. Laut dem Experten Michael Morris sind die Bewertungen dieser Werte im Vergleich zu vielen Software-Unternehmen aktuell sogar zu niedrig angesetzt. 

Dabei lassen sie sich angesichts ihres Geschäftsmodells mit Softwareentwicklern vergleichen, die den Fokus auf den Consumer-Bereich legen würden. Zudem würden viele Investoren das langfristige Umsatz- und Wachstumspotenzial, gerade im Bereich der Werbeanzeigen, unterschätzen.

Der Experte hat als Folge seiner Analyse die Ziele für Facebook (330 statt bisher 295 Dollar), Alphabet (1.850 statt bisher 1.725 Dollar), Netflix (570 statt bisher 530 Dollar), Pinterest (neues Ziel: 48 Dollar), Snap (28 statt bisher 22 Dollar) und Twitter (48 statt bisher 39 Dollar) angehoben.

Facebook (WKN: A1JWVX)

Auch DER AKTIONÄR bleibt für die oben erwähnten Werte langfristig bullish und empfiehlt Investierten unverändert dabeizubleiben.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Facebook, Alphabet, Twitter.

Buchtipp: Die Facebook-Gefahr

Facebook ist in die Kritik geraten. Bots, Trolle und Fake News sind Synonyme für die Pro­bleme des Konzerns. Spätestens seit Brexit und Trump sehen Nutzer die Reichweite und die Algorithmen mit Argwohn. Einer von Ihnen: Roger McNamee. Einst stolz darauf, zu den ersten Facebook-Investoren zu gehören, ist der Kapitalgeber und Tech-Experte nun zum scharfen Kritiker geworden. In seinem Buch rechnet er mit Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg ab. Ihre Reaktion auf den Missbrauch des sozialen Netzwerks ist seiner Ansicht nach völlig unzureichend und geht am Kern des Problems vorbei: der Bedrohung unserer demokratischen Grundordnung. „Die Facebook-Gefahr“ ist ein nicht zu überhörender Weckruf – für das Silicon Valley, für die Politik, für uns alle.

Autoren: McNamee, Roger
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