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24.09.2020 Nikolas Kessler

Apple: UBS senkt den Daumen – Aktie erneut unter Druck

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Apple

Die Aktie von Apple ist am Mittwoch im US-Handel um über vier Prozent gefallen. Neben dem schwachen Gesamtmarkt lastete dabei auch eine Abstufung durch die Analysten der Schweizer UBS auf dem Kurs.

Nach einem Analystenwechsel hat die UBS die Apple-Aktie am Mittwoch von „Buy“ auf „Neutral“ abgestuft. Der Wachstumstrend für iPhones habe inzwischen ein gewisses Alter erreicht, so der nun für die Bewertung verantwortliche Experte David Vogt. Das Potenzial der neuen Mobilfunkgeneration 5G hält er für eingepreist. In den Monaten nach der Präsentation einer neuen Generation des Smartphones tendierten die Apple-Papiere zudem zur Schwäche.

In den Produktsparten rechnet er mit nachlassendem Umsatzwachstum, wenn die Corona-bedingte Nachfrage nach Macs und iPads sinkt und der Erneuerungszyklus nach dem Verkaufsstart des iPhone 12 endet. Auch die Service-Umsätze im Zusammenhang mit den iPhone-Verkäufen dürften sich „wesentlich verlangsamen“, warnt der UBS-Experte.

Trotz der gestrichenen Kaufempfehlung hat Vogt das Kursziel für die Aktie nach dem jüngsten Split von 106 auf 115 Dollar angehoben. Damit sieht er die Papiere auf dem aktuellen Niveau nahezu fair bewertet.

Apple (WKN: 865985)

Kursverluste kein Grund zur Panik

Die Apple-Aktie ist am Mittwoch über vier Prozent schwächer aus dem US-Handel gegangen. Neben dem UBS-Kommentar drückte auch die maue Stimmung an der Wall Street auf den Kurs. Experten vierwiesen auf die Unsicherheit vor der nahenden US-Präsidentschaftswahl im Herbst und die hohen Bewertungen von US-Aktien im Allgemeinen.

Kurzfristig sieht es bei Apple nun nach einem erneuten Test des mittelfristigen Aufwärtstrends aus. Dieser hatte zu Wochenbeginn schon einmal erfolgreich nach unten abgesichert. Langfristig geht DER AKTIONÄR aber von weiter steigenden Kursen aus. Für investierte Anleger besteht daher kein Handlungsbedarf. Neueinsteiger stellen bei einer Stabilisierung wieder einen Fuß in die Tür.

Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Apple. 

Mit Material von dpa-AFX.

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