Börsen-Achterbahn: So handeln clevere Anleger richtig
14.04.2021 Nikolas Kessler

Dogecoin: Jenseits von Gut und Böse

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Bitcoin

Dem Bitcoin genügt am Mittwoch ein moderates Kursplus von rund drei Prozent, um bei 64.863 Dollar ein neues Allzeithoch zu markieren. Auch die Spaß-Kryptowährung Dogecoin erklimmt derzeit neue Höchststände – fackelt dabei aber ein Kursfeuerwerk sondergleichen ab.

Der Kurs von Dogecoin schießt am Mittwochnachmittag auf 24-Stunden-Sicht um fast 75 Prozent nach oben. Zeitweise kostete ein DOGE mehr als 0,14 Dollar – ein neues Allzeithoch für den Krypto-Coin, der einst als Parodie auf den Bitcoin erfunden wurde. Auf Sicht von sieben Tagen hat sich der Dogecoin-Kurs inzwischen mehr als verdoppelt. Mit einer Market Cap von 18,2 Milliarden Dollar ist er zudem wieder in die Top 10 der größten Kryptowährungen eingezogen.

Konkrete Gründe für die Kursexplosion gibt es nicht. Mögliche Erklärungsversuche von Krypto-Kommentatoren drehen sich um die positive Stimmung am Gesamtmarkt samt neuen Rekorden beim Bitcoin sowie um den möglichen Start einer neuen Rallye-Stufe bei den Altcoins.

Elon Musk: „TEHEEHEE“

Angesichts der heutigen Kursentwicklung hat es offenbar selbst Tesla-Chef Elon Musk – einem bekennenden Dogecoin-Fan und –Investor – die Sprache verschlagen. Bei Twitter postete er kommentarlos ein GIF, das seine Stimmung beim Blick auf den Dogecoin-Chart aber dennoch recht gut widerspiegeln dürfte.

coinmarketcap.com

Dogecoin ist der witzige Underdog unter den Kryptowährungen, hat es in dieser Woche aber wieder in die Top 10 nach Market Cap geschafft. Enorme Höhenflüge gab es in der Vergangenheit immer wieder. Häufig ist der Coin anschließend jedoch eher unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt.

Daher sollten allenfalls erfahrene Krypto-Trader bei Dogecoin einen Momentum-Zock wagen. Wer längerfristig am Kryptomarkt investieren will, sollte weiterhin auf den Bitcoin setzen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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