Die Big Player der Wall Street legen viermal im Jahr ihre Karten offen. Dann zeigt sich, wohin das große Geld fließt und auf welche Aktien die Wall Street setzt.
In den sogenannten 13F-Filings der US-Börsenaufsicht SEC wird sichtbar, welche Aktien große Vermögensverwalter, Hedgefonds und Banken zuletzt gekauft oder verkauft haben. Dazu zählen Häuser wie Bridgewater, Citadel, Berkshire Hathaway oder Point72 – also genau jene Akteure, die Milliarden bewegen und die Märkte maßgeblich prägen. Diese Pflichtmeldungen liefern einen selten klaren Einblick in die Strategien des institutionellen Kapitals und zeigen, wohin die großen Kapitalströme tatsächlich fließen. Die Datenflut der Meldungen ist enorm, doch die Auswertung lohnt sich. Denn wer erkennt, wo die größten Finanzakteure der Wall Street ihr Kapital investieren, kann daraus wertvolle Rückschlüsse für das eigene Depot ableiten.
Big Tech als Fundament
Ein Blick in die aktuellen Meldungen zeigt: Die großen Namen dominieren weiterhin. Schwergewichte wie Nvidia, Microsoft oder Apple bilden in vielen Portfolios das Rückgrat. Gleichzeitig wird selektiver agiert. Positionen werden gezielt auf- oder abgebaut, Engagements neu gewichtet und taktisch angepasst. Während einige Investoren ihre Risiken verstärkt über Optionen absichern, nutzen andere gezielt Rücksetzer, um ihre Beteiligungen auszubauen. Besonders rund um Künstliche Intelligenz, Cloud-Infrastruktur und Halbleiter bleibt die Dynamik hoch. Zugleich rücken Bereiche wie Energie und Infrastruktur wieder stärker in den Fokus.
Stock-Picking
Die aktuellen 13F-Daten zeigen vor allem eines: Institutionelle Investoren nutzen die zunehmende Spreizung innerhalb der Märkte gezielt aus. Während einzelne Technologiewerte neue Höchststände markieren, geraten andere Titel trotz desselben Marktumfelds deutlich unter Druck. Genau diese Unterschiede schaffen Raum für aktive Strategien. Statt breit gestreut ganze Indizes abzubilden, konzentrieren sich viele große Häuser auf ausgewählte Unternehmen und Themenfelder, denen sie langfristig überdurchschnittliches Wachstum zutrauen. Besonders rund um Künstliche Intelligenz, Halbleiter und digitale Infrastruktur entstehen dadurch deutliche Verschiebungen innerhalb der Portfolios.
Das Team stellt die 50 spannendsten Aktien aus den 13F-Filings vor.
Vom Datensatz zur Strategie
Genau hier setzen die 13F-Berichte an. Die Börsenprofis Golo T. Kirchhoff und Steffen Härtlein analysieren die umfangreichen Datensätze systematisch und verbinden diese mit regelbasierten Modellen. Grundlage sind nicht Einschätzungen oder Meinungen, sondern die tatsächlichen Bewegungen institutioneller Investoren. Aus mehreren Tausend Einzeltiteln werden so die relevanten Entwicklungen herausgefiltert und in konkrete Investmentideen übersetzt.
Erfolge des Börsenbriefs
Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigen die Ergebnisse der vergangenen Quartale. So legte Western Digital nach Empfehlung im Februar 2025 um 760 Prozent zu. Noch dynamischer entwickelten sich Optionsschein-Strategien: Ein Call auf Lam Research (Mai 2025) erreichte 1.450 Prozent, während ein AMD-Call aus Ausgabe (Februar 2026) rund 803 Prozent Plus in gerade einmal drei Monaten erzielte.
Neue Empfehlungen
Die 13F-Berichte liefern damit einen strukturierten Zugang zu den Bewegungen des „Smart Money“. Aus Tausenden Datensätzen werden die 50 aussichtsreichsten Aktien identifiziert. Für die stärksten Titel werden zusätzlich passende Optionsscheine bereitgestellt – für Anleger, die risikofreudig mit Hebelprodukten auf diese Werte setzen möchten. Der Dienst ist aktuell geöffnet, ein Einstieg jedoch nur noch bis zum
14. Mai 2026 möglich. Ab dem 15. Mai beginnt die Auswertung der neuen 13F-Daten. Im exklusiven Kanal in der DER AKTIONÄR-App begleiten die beiden Experten die identifizierten Werte dann laufend mit aktuellen Einschätzungen und weiteren Entwicklungen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.13f-berichte.de.
Heute, 12:00