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DAX geht baden: Zinsangst geht um – Siemens Energy, Deutsche Telekom und Co unter Druck

DAX geht baden: Zinsangst geht um – Siemens Energy, Deutsche Telekom und Co unter Druck
Foto: YAY Images/Imago
Deutsche Telekom AG -%
Maximilian Völkl 04.06.2024, 18:11 Maximilian Völkl

Die Unsicherheit vor der anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat den deutschen Aktienmarkt am Dienstag nach unten gezogen. Der DAX weitete seine Anfangsverluste aus und fiel zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit vier Wochen. Am Ende verlor der Leitindex 1,09 Prozent auf 18.406 Punkte. Der MDAX schloss mit einem Minus von 0,68 Prozent bei 26.780 Zählern.

An den Finanzmärkten wird zwar fest mit einer Zinssenkung durch die EZB gerechnet. "Der Zinspfad im weiteren Jahresverlauf ist dagegen noch nicht so klar vorgezeichnet", merkte die Landesbank Helaba an. Entsprechend zurückhaltend hatten die Investoren zuletzt agiert. "Nach den jüngsten Aussagen (der EZB) zu urteilen, ist eine weitere Zinssenkung im Juli unwahrscheinlich", urteilte Daniel Loughney, Anleihenexperte beim Fonds Mediolanum International.

DAX (WKN: 846900)

Deutsche Telekom und Siemens Energy unter Druck

Unter den Einzelwerten rückte die Deutsche Telekom in den Fokus. Deutschlands Förderbank KfW hat 110 Millionen Aktien des DAX-Konzerns an institutionelle Investoren verkauft. Das belastete den Aktienkurs, der um 1,7 Prozent fiel. Mit dem geplanten Verkauf dürfte der Anteil des Bundes an der Telekom auf etwa 27,8 Prozent sinken.

Deutsche Telekom (WKN: 555750)

Schlusslicht im DAX war Siemens Energy mit minus 5,4 Prozent. Hier strichen Anleger Gewinne ein, nachdem sich der Kurs des Energietechnikkonzerns seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt hatte. Anlass für die Gewinnmitnahmen waren negative Studien von JPMorgan und vom Investmenthaus Bernstein.

Siemens Energy (WKN: ENER6Y)

Analysten im Fokus

Auch anderswo bewegten Analystenkommentare die Kurse. So drückte ein gestrichenes Kaufvotum der Citigroup die Aktie der Allianz um 3,0 Prozent nach unten. Freenet stieg hingegen um 3,6 Prozent, angetrieben von einer Kaufempfehlung der Bank UBS. Eine positive Studie von JPMorgan zur Ströer-Aktie verhalf dieser zu einem Plus von 1,5 Prozent.

Freenet (WKN: A0Z2ZZ)

Mit Material von dpa-AFX

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom, Allianz, Freenet.

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Der Chefredakteur dieser Publikation, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Telekom.

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