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12.08.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: Hier gibt es den nächsten Showdown

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Bitcoin

Der Bitcoin hat den Ausbruch aus dem mittelfristigen Seitwärtstrend in den vergangenen Tagen bestätigt und dabei auch die Marke von 45.000 Dollar zurückerobert. Die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung stehen gut. Auf diese Chartmarken kommt es jetzt an.

Nach den kräftigen Kursgewinnen der vergangenen Tage verliert der Kryptomarkt am Donnerstagmorgen auf 24-Stunden-Sicht rund ein Prozent. Der Bitcoin fällt um rund 1,5 Prozent und kommt damit etwas vom lokalen Hoch am Vortag bei 46.736 Dollar zurück – kann bislang aber die charttechnische Unterstützung im Bereich von 45.000 Dollar verteidigen.

45.000 – 48.000 – Allzeithoch?

Gelingt vom aktuellen Niveau aus ein Rebound, kann die dynamische Aufwärtsbewegung weitergehen. Dann rückt bei rund 48.000 Dollar der nächste Schlüsselwiderstand in den Fokus. Beim heftigen Rücksetzer im Mai hatte es in diesem Bereich einen Stabilisierungsversuch gegeben.

Ein erneuter Ausbruch über dieses Niveau wäre somit sein Signal für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung und einen Anlauf auf das Allzeithoch von Mitte April bei fast 65.000 Dollar. Ob der Sprung über den Widerstand bei 48.000 Dollar direkt beim ersten Versuch klappt, ist allerdings fraglich.

Nachdem der Bitcoin-Kurs innerhalb von rund drei Wochen in der Spitze mehr als 60 Prozent zugelegt und dabei wichtige Chartmarken zurückerobert hat, wäre eine kurzzeitige Konsolidierung nicht ungewöhnlich. Wichtige wäre aber, dass die horizontale Unterstützung sowie die 200-Tage-Linie im Bereich von 45.000 Dollar dabei nicht nachhaltig unterschritten werden. Ansonsten wartet im Bereich von 41.500 Dollar die nächste Unterstützungszone.

Der Kryptomarkt hat wieder Oberwasser und steht wieder deutlich besser da als noch vor wenigen Wochen. Das lockt neue Interessenten an, was die Nachfrage ankurbeln dürfte. Dank seiner Rolle als digitaler Leitwährung und dem deflationären Charakter kann der Bitcoin davon besonders profitieren. Die spekulative Kaufempfehlung des AKTIONÄR gilt daher weiterhin.

Hinweis auf Interessenskollision:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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