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10.11.2020 Nikolas Kessler

Bitcoin: Bei 16.000 Dollar fliegt der Deckel

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Bitcoin

Die Hoffnung auf den baldigen Durchbruch bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus hat am Montag für ein Kursfeuerwerk an den Aktienmärkten gesorgt. Dem Bitcoin hat sie allerdings keine neuen Impulse geliefert – im Gegenteil: Nach dem starken Lauf in der Vorwoche haben einige Investoren Gewinne mitgenommen. Das übergeordnete Chartbild bleibt aber dennoch bullish.

Der Bitcoin hat am Montagvormittag die Marke von 15.800 Dollar und damit auch das Mehrjahreshoch aus der Vorwoche ins Visier genommen. Die Nachricht über einen möglichen Durchbruch bei der Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus hat den Kurs allerdings belastet.

Ausgehend vom Tageshoch bei rund 15.785 Dollar ging es innerhalb weniger Stunden um fast sechs Prozent abwärts. Zeitweise ist der Bitcoin dabei auch unter die Marke von 15.000 Dollar zurückgefallen. Branchenbeobachter begründen die deutliche Reaktion des Bitcoin auf die Impfstoff-News mit einer Erholung des US-Dollar, der Schwäche beim Gold sowie Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Kursrallye.

Allzeithoch im Blick

Erst am Freitag hatte der Bitcoin bei rund 15.900 Dollar den höchsten Stand seit Januar 2018 erreicht. Damals befand er sich gerade auf dem Rückzug vom Allzeithoch oberhalb von 20.000 Dollar, das er im Dezember 2017 markiert hatte. Der bisherige Höchststand ist auch jetzt wieder im Fokus. Spätestens wenn der Bitcoin die Marke von 16.000 Dollar nachhaltig knackt, ist der Weg zu neuen Hochs aus technischer Sicht frei.

Nach dem Rücksetzer am Montag hat der Kurs bereits wieder den Vorwärtsgang eingelegt und noch am Abend die 15.000er-Marke zurückerobert. Am Dienstagvormittag notiert er auf 24-Stunden-Sicht nahezu unverändert im Bereich von 15.400 Dollar. Auf Wochensicht beträgt das Kursplus aber immer noch starke 14 Prozent.

Nach dem kräftigen Kurssprung in der Vorwoche ist die aktuelle Konsolidierung kein Grund zur Sorge. Das Chartbild präsentiert sich weiterhin bullish und das Allzeithoch bleibt als nächstes wichtiges Zwischenziel im Fokus. Mutige Anleger können auf dem aktuellen Niveau weiterhin einen Fuß in die Tür stellen. 

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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