BITCOIN und ALTCOINS: Kommt jetzt die Aufholbewegung?
Die politische und geldpolitische Lage in den USA bleibt angespannt. US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf vielen Ebenen – vom offenen Streit mit Fed-Chef Jerome Powell bis hin zu direkten Eingriffen in den Finanzsektor. An den Kapitalmärkten wird das bislang erstaunlich gelassen aufgenommen. Die großen US-Indizes markieren ein Allzeithoch nach dem anderen, während Bitcoin und Altcoins noch hinterherhinken.
Der Fokus richtet sich dabei klar auf die US-Notenbank. Vor der nächsten Zinssitzung Ende Januar signalisiert das Fed Watch Tool mit rund 95 Prozent Wahrscheinlichkeit eine Zinspause. Gleichzeitig zeigen die US-Arbeitsmarktdaten zunehmende Schwächen, die von den Aktienmärkten bislang ignoriert werden. Auch die hohe Verschuldung der US-Verbraucher rückt stärker in den Fokus – ein Umfeld, das weitere politische und geldpolitische Maßnahmen wahrscheinlicher macht.
Währenddessen liefern die US-Indizes wichtige Signale. Besonders der Russell 2000 als klassisches Risk Asset deutet auf steigende Risikobereitschaft hin. Unterstützt wird das Bild durch einen schwächeren US-Dollar – historisch ein günstiges Umfeld für Bitcoin und Altcoins.
Bitcoin selbst zeigt sich bislang stabil und hält sich weiter oberhalb von 80.500 Dollar. Die anhaltende Seitwärtsbewegung sorgt für Spannung, denn Ausbrüche aus solchen Phasen fallen erfahrungsgemäß deutlich aus. Fundamental bleibt das Umfeld konstruktiv, auch die institutionelle Nachfrage nimmt weiter zu.
Bei den Altcoins ist die Bewegung noch verhalten, historisch folgen sie dem Bitcoin jedoch meist zeitversetzt. Die entscheidende Frage lautet daher: Beginnen Bitcoin und Altcoins nun, die Lücke zu den US-Indizes zu schließen?
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Hinweis auf Interessenkonflikte
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12.01.2026, 22:59