Die Krypto-Leitwährung Bitcoin meldet sich eindrucksvoll zurück und klettert wieder über die psychologisch wichtige Marke von 80.000 Dollar. Vor allem die Aussicht auf ein kryptofreundliches Umfeld im Weißen Haus beflügelt die Risikofreude der Anleger. Beginnt nun die Aufholjagd in Richtung des bisherigen Jahreshochs?
Der Bitcoin ist am Donnerstag erneut über 80.000 Dollar gestiegen. Am Nachmittag wurde die älteste und bekannteste Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp zu 80.446 Dollar gehandelt. Das waren 1,83 Prozent mehr als am Vortag.
Der Bitcoin blieb jedoch unter seinem Stand von Dienstag, als er mit 81.255 Dollar den höchsten Stand seit drei Monaten erreicht hatte. Ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit Vertretern der Kryptobranche hat zuletzt den Bitcoin gestützt. Die Anleger hoffen auf weniger Regulierung beim Handel mit Kryptowährungen.
"Nach der jüngsten Verschnaufpause suchen Anleger wieder das Risiko", sagte Analyst Timo Emden von Captrader. "Die Aussicht auf ein kryptofreundliches Washington ist und bleibt das Zünglein an der Waage."
Der Bitcoin liegt noch unter seinem Jahreshoch, dass er im Januar bei knapp 98.000 Dollar erreicht hatte. Befürchtungen über Leitzinsanhebungen hatten zwischenzeitlich die Kursentwicklung gedämpft. Steigende Zinsen führen unter anderem zu höheren Finanzierungskosten und veranlassen einige Investoren dazu, Geld aus riskanteren Anlageklassen wie dem Bitcoin abzuziehen.
Der erneute Sprung über die Marke von 80.000 Dollar beweist die robuste Verfassung des Bitcoin nach seiner jüngsten Verschnaufpause. Haupttreiber bleibt die politische Fantasie: Die Aussicht auf ein betont kryptofreundliches Washington und den Abbau regulatorischer Hürden treibt risikofreudige Investoren zurück in den Markt. Zwar mahnt das Zinsumfeld mit drohenden Leitzinserhöhungen weiterhin zur Vorsicht und dämpft den schnellen Durchmarsch zum Jahreshoch von knapp 98.000 Dollar, doch das fundamentale Sentiment hellt sich zusehends auf. Die Sicht des AKTIONÄR bleibt: Langfristige Position aufbauen, Schwäche nutzen, Positionsgröße so wählen, dass ein möglicher Rücksetzer auf 50.000 Dollar nicht zum Problem wird.
Enthält Material von dpa-AFX
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bitcoin.
27.08.2026, 19:13
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