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Stopp, Pause! Nvidia, Intel und Palantir und die KI-Beschleunigung

Stopp, Pause! Nvidia, Intel und Palantir und die KI-Beschleunigung
Foto: Börsenmedien AG
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Florian Söllner 21.06.2023, 15:07 Florian Söllner

Kommentar: Die Konkurrenz einfrieren, zehn Jahre in der Zeit zurückreisen oder noch einmal die Nvidia-Aktie wie 2015 bei 5 Euro kaufen? Keine Chance, die Welt dreht sich weiter – doch es gibt neue Chancen.

Im Leben einen Pause-Knopf drücken und die Zeit zurückdrehen – eine schöne, kindliche Vorstellung. Die Organisation Future of Life will das Trainieren von KI-Systemen sechs Monate pausieren. Naiv. CEO Karp vom Highflyer Palantir bringt es nun auf den Punkt: „Viele bitten um eine Pause, weil sie kein Produkt haben.“ Der Vorsprung bei Palantir ist offensichtlich: Gerade möchte das US-Militär für weitere 100 Millionen Dollar Systeme von Palantir, um Daten für Raumfahrt und Luftstreitkräfte zu sammeln und smart auszuwerten. Karp sagt, das Wettrüsten höre nicht auf, wenn der Westen die Hände in den Schoß legt.

Quelle: Börsenmedien AG

Pause? Keine Chance

Bei aller Vorsicht der KI gegenüber bin ich auch Optimist: Die Zerstörungskraft alter Atombomben kann die KI nicht toppen. Doch schon jetzt fliegen smarte Kamikaze-Drohnen ohne darinsitzende Menschen, die dank Daten von Palantir präzise wie nie Waffen statt zivile Ziele sprengen. Der Krieg der Zukunft findet hoffentlich eines Tages ohne menschliches Leid im Space gegen Satelliten und Internet-Infrastruktur und schließlich ganz im digitalen Metaverse statt. Das lässt sich nicht aufhalten. Viele KI-Skeptiker hoffen insgeheim, dass auch KI-Aktien pausieren und zurückkommen, weil sie keine haben. Mein Tipp: Lieber mitmachen und beschleunigen statt bremsen.

Intel (WKN: 855681)

(Dieser Artikel ist im AKTIONÄR HSR 19/2023 erschienen und aktualisiert)

Quelle: Intel

„Beschleuniger sehr hilfreich“

Auch im Chipsektor fallen Hersteller zurück, die nicht Gas geben. Intel geht nach vorne zeigt gerade, dass in Deutschland Milliarden in neue Chiptechnologien investiert werden. Denn auch im Rechner der Zukunft selbst geht nichts ohne neue Dynamik: Stephan Gillich (Bild), Director of Artificial Intelligence für die Intel EMEA Datacenter Group, sagte mir jetzt im Video-Call: „Man braucht für KI nicht unbedingt GPUs, aber Beschleuniger sind sehr hilfreich. Diese Technologie bauen wir in GPUs oder auch CPUs ein.“ Das ganze Interview zur Depot-2030-Aktie lesen Sie hier im neuen AKTIONMÄR Hot Stock Report.

Deutsche Maschinen für Nvidia-Chips?

Eine Beschleunigung fürs Depot 2030 ist derzeit Nvidia, die seit Ende 2022 mehr als 100 Prozent zugelegt hat. Und es gibt große Profiteure des Auftragsbooms bei Nvidia. Wir haben erfahren, dass ein deutscher Mittelständler Maschinen liefert, die zum Bau von Nvidia-Chips eingesetzt werden. Mehr exklusive Aussagen zur Neuempfehlung lesen Sie hier im aktuellen Report.

Quelle: HSR / Depot 2030

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Künstliche Intelligenz wird sichtbar. In „Homo Syntheticus“ beschreibt Zukunftsforscher Dr. Mario Herger den Aufbruch in ein neues Zeitalter, in dem Maschinen nicht mehr nur denken, sondern fühlen, handeln und lernen. Humanoide Roboter mit künstlicher Haut und autonomem Bewusstsein treten in unser Leben – als Helfer, Kollegen, vielleicht Partner. Gleichzeitig erweitern wir Menschen uns selbst: durch Implantate, Schnittstellen und KI im Körper. Mensch und Maschine nähern sich an, verschmelzen – und stellen unsere Vorstellung von Identität, Ethik und Fortschritt auf die Probe. Ein faszinierender Blick auf die Ära des synthetischen Menschen.

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