Kommentar: Bringen uns Roboter und die Künstliche Intelligenz bald paradiesische Preise und ein Leben im Überfluss? Die Chance ist groß – es bahnt sich bis 2040 ein Produktivitätsgewinn im gewaltigen Umfang an.
Ein Porsche für 20.000 Euro, Hausneubau für 100.000 Euro, Döner für einen Euro, Gärtner und Koch für 500 Euro im Monat. Theoretisch möglich werden solche paradiesischen Preise ab dem Jahr 2040 durch den galoppierenden Fortschritt. Ein Beispiel der neuen, fantastischen Welt: Einer Anthropic-Studie zufolge können KI und Humanoide bereits jetzt 81 Prozent der Arbeit für uns erledigen.
Aber: Noch sind Roboter nur bei 0,3 Prozent der Aufgaben günstiger als der Mensch. Doch bis 2035 könnten der Preis für einen Humanoiden von 150.000 Dollar auf 20.000 Dollar und die Kosten pro Stunde auf zwei Dollar sinken. Auch digital geht es rasant voran: Heute hat Google eine Gaming-Plattform enthüllt, auf der jeder User Spiele per KI bauen kann – mit sich selbst und seiner Katze als Spielfiguren.
Google just killed 10000 startups.
— KC (@karanC_12) October 7, 2026
(Dieser Kommentar ist im AKTIONÄR HSR 37/2026 erschienen und aktualisiert)
Beachtlich: In den letzten drei Jahren wurden 81 Prozent aller mathematischen Entdeckungen von der KI gemacht. Für all das braucht es massive Rechenpower. Der FT zufolge will SpaceX für 40 Milliarden Dollar KI-Chips von unserer Depot-2030-Firma Nvidia kaufen – mithilfe von Krediten und Anleihen.
i asked GPT 6 Pro and Fable 5.1 to rank all discoveries in the last three years 🔵 for Human discovered 🔴 for AI discovered (before October 6th) 🟢 for AI discovered from OpenAI/math repo 81% of them have been released today. wtf https://t.co/wU4Lsf18XH
— will depue (@willdepue) October 6, 2026
Aber: Hätte SpaceX 2021 dafür nur eine Milliarde Dollar Zinsen pro Jahr bezahlt, wären es nun geschätzt 2,7 Milliarden Dollar. Den Anstieg der Zinsen müssen wir im Auge behalten. Doch das Potenzial der Investitionen bleibt enorm: 98 Prozent der US-Haushalte bezahlen noch nicht für KI Abos!
Nach Vistra-Vervielfachung – neuer Tipp
Die Energie-News der Woche: Die englischen Grünen haben schließlich bemerkt: Die pauschale Ablehnung der CO2-neutralen Kernenergie war ein schmutziger Irrweg. Im Oktober ist der fossile Anteil am Strom mix in England (31 %) und in Deutschland (46 %) klar schmutziger als in Frankreich (4 %) und Norwegen (2 %). Der Grund sind Solar-, Wind-, Wasserkraft aber im Nachbarland auch CO2-neutrale Kernkraft statt Kohle und Gas.
Spannend: Meta und Amazon wollen saubere Kernkraft und bezahlen dafür einen Auf schlag. In den USA gibt es nun spannende News zu KI-Energie-Aktien wie dem TFA-Highflyer Vistra (+357 Prozent seit dem TFA-Signal im Herbst 2023) – ein Nvidia-Partner setzt auf Vistra und Meta und Amazon kaufen Strom.
BREAKING NEWS: @Die_Gruenen bekennen sich zur Kernenergie. Endlich! https://t.co/q8NUxqRRTS Der Haken: in England.
— Björn Peters (@Bjoern_Peters) October 5, 2026
Neue „Vistra“
Das macht Schule – wir stellen nun ganz neue einen KI-Energie-Tipp vor, der massive Kapazitäten für das KI-Wachstum des Giganten Alphabet bereitstellt. Das ist eine klare Chance. Denn der US-Strombedarf wächst dank der KI nun doppelt so schnell wie bis her, der Anteil von Datencentern am Netz verdreifacht sich bis 2030 auf 7,5 Prozent.
40.000 Prozent: ein aktiver Tipp seit elf Jahren
Nvidia wurde im Jahr 2015 zu 0,52 Euro im AKTIONÄR Hot Stock Report 10/2015 empfohlen und hat seit dem 40.000 Prozent auf der Empfehlungsliste zugelegt. Wie im AKTIONÄR TV besprochen wurde, sind der Aufwärtstrend intakt und das KGV dank der Gewinnexplosion weiterhin attraktiv.
Neuer Geheimtipp mit KI-Impuls
Auch Meta ist neben den Highflyern Nvidia (+1.200 Prozent), AT&S und Bloom Energy ein Teil des Depot 2030 des AKTIONÄR Hot Stock Reports. In der neuen Ausgabe wird ein nun ein Geheimtipp vorgestellt, der vom gewaltigen Energieboom in den USA – getrieben von KI-Fabriken – profitiert. Einfach hier für das Depot 2030 und TFA-Depot freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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