Schlussglocke Wall Street: Gemischtes Bild bei US‑Indizes – Salesforce an Dow‑Spitze

Schlussglocke Wall Street: Gemischtes Bild bei US‑Indizes – Salesforce an Dow‑Spitze
Foto: Reuters/ Jeenah Moon
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Michael Diertl Heute, 22:30 Michael Diertl

Die US-Indizes sind am Mittwoch mit deutlichen Unterschieden aus dem Handel gegangen. Der Dow Jones konnte im Tagesverlauf ein neues Allzeithoch markieren, schloss allerdings dennoch mit einem leichten Minus von 0,03 Prozent bei 52.305,24 Punkten. Deutliche schwäche zeigten hingegen Aktien aus dem Tech-Sektor.

Der markbreite S&P 500 verlor 0,22 Prozent auf 7.483,23 Punkte, während der Nasdaq 100 mit minus 1,54 Prozent auf 29.809,13 Punkte einen deutlichen Verlust hinnehmen musste.

Unter den Tech-Titeln stand vor allem Meta im Fokus. Der Zuckerberg-Konzern will ein Geschäft mit Cloud-Infrastruktur aufbauen und den Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung sowie zu KI-Modellen an externe Kunden verkaufen.

Darüber hinaus erwäge der Tech-Konzern, den Zugang zu „roher" Rechenkapazität anzubieten – ähnlich wie andere sogenannte „Neocloud"-Anbieter, etwa CoreWeave und Nebius. Während die Meta-Aktie im Nasdaq 100 mit einem Plus von 9 Prozent von dieser Nachricht profitierte, verloren CoreWeave dort knapp 14 Prozent und Nebius als Schlusslicht 17 Prozent. Unter den Branchengrößen mit Cloudgeschäft gaben zudem Oracle 2,8 Prozent nach.

Meta (WKN: A1JWVX)

Salesforce zählten mit einem Plus von 4,2 Prozent zu den stärksten Werten im Dow. Die Aktie des Softwareherstellers profitierte – wie andere Branchentitel – davon, dass Software-Werte an diesem Tag wieder gefragt waren, während Chip-Aktien unter Druck standen. Zusätzlich hatte die Investmentbank Guggenheim das Papier auf „Buy" hochgestuft.

Salesforce (WKN: A0B87V)

Unter den Standardwerten richtete sich der Blick vor allem auf Nike. Der Sportartikelkonzern übertraf mit seinem Quartalsbericht überwiegend die Erwartungen, verwies zugleich aber auf eine insgesamt trübe Branchenstimmung. Analysten bezeichneten die gesenkte Umsatzprognose zwar als enttäuschend, doch sei das Ergebnisziel je Aktie beibehalten worden, hieß es etwa von der Bank of America. Dass die Aktie an der Dow-Spitze um knapp fünf Prozent zulegte, dürfte allerdings auch der vorangegangenen Kursschwäche geschuldet sein. Erst vor wenigen Tagen war sie mit 40 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren gefallen.

Nike (WKN: 866993)

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