Die Geschichte wiederholt sich: Wieder einmal schnellen die Öl- und Gaspreise im Zuge eines Krieges massiv nach oben. Und wieder einmal werden die Rufe nach Gaspreisbremsen oder Tankrabatten laut. Wasserstoff könnte eine der zukünftigen Lösungen sein, um zumindest etwas unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu werden. Daher legen die Aktien des Sektors nun zu.
So konnte der E-Mobilität Wasserstoff Index seit Kriegsbeginn der Nervosität an den Märkten trotzen und sogar auf ein neues Jahreshoch klettern. Im Index sind acht Unternehmen enthalten, die von einem möglichen Siegeszug der Wasserstoff-Technologie umfangreich profitieren dürften: Nel, Plug Power, Linde, Air Liquide, PowerCell, SFC Energy, Ballard Power und ITM Power.
Natürlich ist aktuell Wasserstoff immer noch teurer als Öl, Gas & Co. Doch der Trend spielt den Herstellern sowie den "Werkzeugherstellern" für die Wasserstoffproduktion aktuell weiterhin voll in die Karten. Hierzulande selbst produzierter Strom und Wasserstoff machen unabhängig von weltpolitischen Entwicklungen im Nahen Osten, in Osteuropa, Amerika oder anderen Regionen der Welt. Da auch viele Unternehmen dies erkannt haben, steigen die Investitionen in Wasserstoff weltweit immer weiter an. Laut Internationaler Energieagentur beliefen sich die globalen Investitionen in emissionsarmen Wasserstoff 2024 auf rund 4,3 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von etwa 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für 2025 dürften es rund acht Milliarden Dollar gewesen sein.
Nach Angaben des Hydrogen Council sind inzwischen weltweit Projekte mit einem Volumen von mehr als 110 Milliarden US-Dollar beschlossen, im Bau oder bereits in Betrieb – ein Zuwachs von rund 35 Milliarden Dollar innerhalb eines Jahres. Dies dürfte in den kommenden Jahren gerade bei Pure-Playern wie etwa ITM Power, Nel & Co zu steigenden Umsätzen führen. Wer nicht auf Einzelaktien setzen will, kann auch mit dem Indexzertifikat mit der WKN DA0AAQ breit gestreut in alle acht Indexmitglieder investieren.
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Heute, 10:54