Der Solar Top 10 Index hat sich in den vergangenen Wochen in einem nervösen Marktumfeld sehr gut geschlagen. Dies liegt natürlich auch daran, dass Indexmitglieder wie JinkoSolar, SolarEdge oder Grenergy Renovables direkt und indirekt von den kräftig gestiegenen Öl- und Gaspreisen profitieren. Zudem bleibt die Nachrichtenlage gut.
Denn viele Unternehmen setzen weiter auf Solar & Co. So hat in dieser Woche etwa der Bergbauriese Rio Tinto eine interessante Ankündigung gemacht. So will man stärker auf Erneuerbare Energien setzen, um die Aluminiumhütte Boyne unabhängiger von den hohen und stark schwankenden Preisen für fossile Brennstoffe zu machen. So sollen bis 2040 knapp 2,0 Milliarden Australische Dollar (umgerechnet 1,2 Milliarden Euro) investiert werden. Jerome Pecresse, Leiter des Aluminium- und Lithiumgeschäfts von Rio Tinto, betonte: "Da fossile Brennstoffe zunehmend teurer werden, positioniert diese Investition in Kombination mit den bereits unterzeichneten Stromabnahmeverträgen Boyne so, dass sie zu den weltweit ersten Aluminiumhütten gehören wird, die mit Solar- und Windenergie betrieben werden."
Und auch in Deutschland gibt eine Branchengröße kräftig Gas beim Ausbau der Erneuerbaren: So schloss der Energieversorger EnBW das Jahr 2025 mit Rekord-Investitionen in Wind, Solar & Co ab. Mittlerweile machen Erneuerbare Energien knapp zwei Drittel des Strommixes der Baden-Württemberger aus. Vorstandschef Georg Stamatelopoulos forderte zudem Reformen bei den Netzentgelten. "Am wichtigsten ist, dass ein gezielter und klar priorisierter Netzausbau einhergeht mit dem Ausbau der Erneuerbaren."
Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die Aktienkurse von Grenergy & Co zuletzt wieder etwas zulegen konnten. Und die Aussichten für diesen Sektor bleiben gut. Konservativ ausgerichtete Anleger können etwa auf das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAV setzen. Mutige finden hier auch spekulativere Produkte.
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Heute, 08:45