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Iran‑Krieg: Große Hoffnung auf Frieden – doch Trump droht schon wieder

Iran‑Krieg: Große Hoffnung auf Frieden – doch Trump droht schon wieder
Foto: Alex Brandon/AP Pool/picture alliance/dpa
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Timo Nützel Heute, 17:41 Timo Nützel

Das diplomatische Tauziehen um ein Ende des Iran-Kriegs gleicht einer Achterbahnfahrt. Während Teheran ein baldiges Rahmenabkommen signalisiert, sorgt US-Präsident Donald Trump mit heftigen Vorwürfen und neuen Drohungen für Verunsicherung an den Märkten. Steht die mühsame Waffenruhe nun vor dem plötzlichen Scheitern?

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi sieht ein Rahmenabkommen zwischen seinem Land und den USA in greifbarer Nähe. "Die Absichtserklärung von Islamabad stand noch nie so kurz vor dem Abschluss", schrieb Araghtschi auf X. "Bis zur endgültigen Fertigstellung sollten sich die Medien mit Spekulationen über ihren Inhalt zurückhalten", fügte er hinzu. Einzelheiten würden der Öffentlichkeit zu gegebener Zeit mitgeteilt.

Zuvor hatte bereits US-Präsident Donald Trump Fortschritte in den Verhandlungen mit dem Iran über ein Kriegsende verkündet. Wahrscheinlich werde es eine Unterzeichnung geben, "vielleicht in Europa", sagte der Republikaner am Freitag im Oval Office vor Reportern.

Trump wirft Iran Fake News vor: Sollten sich zusammenreißen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, Falschinformationen über mögliche Verabredungen mit den USA zu verbreiten. Bedingungen für ein mögliches Rahmenabkommen, die das Land durchgestochen habe, hätten "NICHTS" mit dem zu tun, was vereinbart worden sei, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Worauf er sich genau bezog, blieb unklar. Trump nannte keine Details und sprach von "unehrenhaften" Leuten, mit denen man es zu tun habe. "Sie sollten sich besser zusammenreißen - und zwar SCHNELL!", drohte er.

Der US-Präsident schrieb außerdem von einem angeblich abgewehrten versuchten Drohnenangriff des Iran auf indische Schiffe, als diese in der vergangenen Nacht die Straße von Hormus verlassen hätten - das sei "ABSOLUT INAKZEPTABEL".

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Die Lage im Nahen Osten bleibt ein unberechenbares Pulverfass für die internationalen Börsen. Trotz der ständigen Richtungswechsel reagiert der US-Markt freundlich auf die Worte des iranischen Außenministers. DER AKTIONÄR bleibt für Sie auf dem Laufenden.

Enthält Material von dpa-AFX

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