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Iran‑Krieg: DAX nach starkem Montag leicht schwächer – Infineon, BASF, Bayer, Deliver Hero im Fokus

Iran‑Krieg: DAX nach starkem Montag leicht schwächer – Infineon, BASF, Bayer, Deliver Hero im Fokus
Foto: Stonel/Shutterstock
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Marion Schlegel Heute, 07:27 Marion Schlegel

Der DAX hat sich zum Feiertagshandel am Montag stark präsentiert. Er ging am Ende mit einem Plus von gut zwei Prozent bei 25.389,10 Zählern aus dem Handel. Damit näherte er sich dem im Januar bei 25.508 Punkten markierten Rekordhoch weiter an. In den Dienstag dürfte er wieder einige Punkte tiefer starten. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 0,3 Prozent im Minus bei 25.315 Zählern.

DAX (WKN: 846900)

Im Blickfeld bleiben die Entwicklungen im Nahen Osten. Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs, die mögliche Öffnung der Straße von Hormus und damit verbunden gesunkene Ölpreise haben den Markt am Montag beflügelt. Am Dienstag notiert der Preis für Brent-Öl wieder etwas höher. Das US-Militär hat trotz der Waffenruhe im Süden des Irans Raketenstellungen angegriffen.

Auf der Terminseite bleibt es zum Wochenstart sehr ruhig. Bei Merck & Co findet die Hauptversammlung statt. Am Nachmittag wird in den USA zudem das Verbrauchervertrauen des Conference Boards für Mai veröffentlicht. Im weiteren Wochenverlauf stehen Quartalszahlen einiger Nachzügler auf dem Programm. Quartalszahlen stehen am Mittwoch und Donnerstag unter anderem vom Gewerbeimmobilien-Spezialisten Aroundtown, der schwedischen Verve Group und dem Ticketvermarkter sowie Veranstalter CTS Eventim an. Zum Wochenschluss gibt es Verbraucherpreisdaten aus Deutschland.

Anleger dürften derweil die Gewinner und Verlierer im DAX vom Montag weiter im Blick haben. MTU Aero Engines, Infineon, Daimler Truck, Zalando und Deutsche Bank waren hier am stärksten. Fresenius, Brenntag, BASF, Symrise und Bayer waren hingegen am DAX-Ende zu finden. Zudem dürften Anleger weiter auf Delivery Hero nach einem Übernahmeangebot durch Uber blicken.

Die Ölpreise entwickeln sich am Dienstagmorgen uneinheitlich, Gold und Silber geben nach der Stärke zum Wochenstart wieder etwas ab. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Dienstagmorgen gut 98 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei knapp 92 Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 4.526 Dollar, eine Feinunze Silber 76,44 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 76.756 Dollar gehandelt.

Öl Brent (ISIN: XC0009677409)

An den US-Börsen fand am Montag feiertagsbedingt kein Handel statt. Am Freitag hatten sich die US-Indizes mit leichten Gewinnen ins Wochenende verabschiedet. Der Leitindex Dow Jones Industrial legte 0,6 Prozent zu auf 50.579,70 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,4 Prozent auf 7.473,47 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Plus von 0,4 Prozent auf 29.481,64 Punkte.

Die wichtigsten asiatischen Märkte finden am Dienstagmorgen keine einheitliche Richtung. Der japanische Leitindex Nikkei 225 verliert 0,4 Prozent. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 0,1 Prozent höher. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong steigt 0,2 Prozent.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

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