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Iran‑Krieg: DAX tiefer, Öl höher – JPMorgan, Goldman Sachs, Infineon, Rheinmetall, BASF im Fokus

Iran‑Krieg: DAX tiefer, Öl höher – JPMorgan, Goldman Sachs, Infineon, Rheinmetall, BASF im Fokus
Foto: Stonel/Shutterstock
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Marion Schlegel Heute, 06:59 Marion Schlegel
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Der DAX hat sich zum Start in die neue Woche robust gezeigt. Er ging am Montag am Ende mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 25.114,25 Punkten aus dem Handel. Der Start in den Dienstag sieht allerdings bereits wieder schwächer aus. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Morgen 0,7 Prozent tiefer auf 24.936 Punkte.

•    Nach einem robusten Stat am Montag wird der DAX zum Start in den Dienstag schwächer erwartet.
•    Nahost-Konflikt bleibt zentraler Belastungsfaktor: Die Angriffe gehen weiter, gleichzeitig steigen die Ölpreise deutlich an.
•    Quartalszahlen und Unternehmens-Termine rücken in den Fokus: Unter anderem berichten JPMorgan, Bank of America, Goldman Sachs und Citigroup; bei Mercedes-Benz steht der Pre-Close-Call an.

DAX (WKN: 846900)

Im Fokus steht einmal mehr die Entwicklung im Nahen Osten. Dort setzen sich die gegenseitigen Angriffe erneut fort. Die Ölpreise haben zuletzt wieder deutlich zugelegt. US-Präsident Donald Trump kündigte derweil an, sich am Donnerstagabend (Freitagmorgen 3.00 Uhr MESZ) mit einer Rede an die Nation wenden zu wollen. Eine Rede an die Nation hält ein Präsident dann, wenn er wichtige Ankündigungen machen will oder ein bedeutender Moment für die Amerikaner eingetreten ist. Ob es dabei um den Iran-Krieg oder etwas anderes geht, ist allerdings offen.

Auf der Terminseite gibt es heute eine Reihe von Quartalszahlen. Es berichten unter anderem JPMorgan Chase, Bank of America, Wells Fargo, Goldman Sachs und die Citigroup. Bei Mercedes-Benz ist heute der Pre-Close-Call für das erste Halbjahr.

Im Blickfeld der Anleger dürften zudem die Gewinner und Verlierer im DAX vom Montag bleiben. Brenntag, Deutsche Börse, Siemens Healthineers, BASF und FMC waren hier am stärksten. Infineon, MTU Aero Engines, Fresenius, Vonovia und Rheinmetall waren hingegen am DAX-Ende zu finden.

Die Ölpreise haben zuletzt wieder deutlich zugelegt. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostet am Dienstagmorgen knapp 85 Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI liegt bei gut 79 Dollar. Gold, Silber und Bitcoin zeigen sich hingegen weiter schwach. Eine Feinunze Gold kostet 4.023 Dollar, eine Feinunze Silber 57,70 Dollar. Ein Bitcoin wird derzeit für 62.639 Dollar gehandelt.

Öl Brent (ISIN: XC0009677409)

Die US-Börsen standen am Montag unter Druck. Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 0,3 Prozent auf 52.498,64 Punkte. Der marktbreite S&P 500 gab 0,8 Prozent nach auf 7.515,34 Punkte. Und der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete ein Minus von 1,9 Prozent auf 29.264,10 Punkte.

Auch an den wichtigsten asiatischen Märkten geht es am Dienstagmorgen abwärts. Der japanische Leitindex Nikkei 225 liegt derzeit 0,1 Prozent im Minus. Der CSI 300 mit den wichtigsten chinesischen Festlandaktien notiert 0,4 Prozent tiefer. Der Hang Seng der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong verzeichnet ein Minus von 0,5 Prozent. Der südkoreanische KOSPI gibt 1,1 Prozent nach.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

FAQs
Seit wann gibt es den DAX?
Der Deutsche Aktienindex (DAX) wurde am 1. Juli 1988 eingeführt.
Was misst der DAX?
Der DAX misst die Wertentwicklung der größten und liquidesten Unternehmen, die an der Frankfurter Börse gelistet sind. Als sogenannter Performance-Index berücksichtigt er nicht nur die Kursentwicklung der Aktien, sondern auch die Dividenden, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
Wie viele Unternehmen sind im DAX gelistet?
Im DAX sind 40 Unternehmen gelistet Diese Anzahl wurde im September 2021 von ursprünglich 30 auf 40 erhöht, um die deutsche Wirtschaft besser abzubilden.


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