Der Goldpreis hat sich im heutigen Handel weiter nach oben gekämpft und steht nun kurz vor einem neuen Februar-Hoch. Rückenwind erhielt der Kurs auch in Form weiterer positiver Analystenprognosen. JPMorgan hat seine mittelfristigen Erwartungen für den Goldmarkt nach oben angepasst. Die Bank rechnet langfristig mit einem Preis von 4.500 US-Dollar je Feinunze.
Die Experten halten an ihrem Ziel von 6.300 US-Dollar bis Ende 2026 fest. Seit Jahresbeginn hat sich Gold bereits deutlich verteuert. Der Kassapreis liegt rund 20 Prozent im Plus und erreichte zuletzt mit 5.248,89 Dollar den höchsten Stand seit drei Wochen. Ende Januar hatte das Edelmetall bei 5.594,82 Dollar ein Allzeithoch markiert. Zuvor war der Preis im Verlauf des Jahres 2025 um mehr als 64 Prozent gestiegen – ein klares Signal für die starke Nachfrage nach sicheren Anlagen.
Die Strategen von JPMorgan gehen davon aus, dass sich dieser Trend fortsetzt. Sie verweisen auf eine strukturelle Umschichtung von Kapital in Richtung Gold und sehen weiterhin Spielraum nach oben. Vor allem Käufe von Zentralbanken sowie anhaltendes Investoreninteresse könnten den Preis bis Ende 2026 auf 6.300 Dollar treiben.
Als zentrale Kurstreiber nennt die Bank geopolitische Spannungen, den geldpolitischen Lockerungskurs der US-Notenbank, umfangreiche Zentralbankkäufe und steigende Zuflüsse in goldgedeckte ETFs. Sinkende Zinsen verbessern zusätzlich die Attraktivität des unverzinsten Edelmetalls.
Auch die Bank of America zeigt sich zuversichtlich und hält in den kommenden zwölf Monaten einen Anstieg auf 6.000 Dollar je Unze für realistisch. Beim Silbermarkt bleibt das Institut kurzfristig zurückhaltend, sieht jedoch im weiteren Jahresverlauf die Chance auf Kurse oberhalb von 100 Dollar je Unze.
Auch DER AKTIONÄR bleibt für den Goldpreis und damit auch für die Goldproduzenten im Best of Gold Miners Index zuversichtlich gestimmt. Für konservativ ausgerichtete Anleger bietet sich das Indexzertifikat mit der WKN DA0AAY an. Mutige können auch auf spekulativere Produkte setzen.
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Heute, 21:02