Der Goldpreis zeigt Stärke und Goldminenaktien bieten Anlegern einen zusätzlichen Hebel auf das Edelmetall. Der DER AKTIONÄR Best of Gold Miners Index bündelt 9 Goldproduzenten und verbindet die Chancen großer Konzerne mit dem Wachstumspotenzial mittelgroßer Anbieter. Im Fokus stehen B2Gold und Agnico Eagle Mines.
In unsicheren Zeiten rückt Gold wieder stärker in den Fokus der Anleger. Auch die Zentralbanken kaufen das Edelmetall verstärkt, insbesondere in den Schwellenländern. Neben der Diversifikation ihrer Reserven wollen sie sich unabhängiger vom US-Dollar machen. Zusätzlich sorgt das aktuelle Umfeld aus hoher Inflation und schwachem Wirtschaftswachstum für Rückenwind. Die 1970er-Jahre haben gezeigt, dass Gold und Goldminenaktien in solchen Stagflationsphasen überproportional profitieren können.
Minenaktien bieten gegenüber einem direkten Investment in Gold einen besonderen Hebel: Steigt der Goldpreis, bleiben die Förderkosten kurzfristig oft weitgehend stabil. Dadurch wachsen die Gewinnmargen der Produzenten überproportional. Dividenden und Aktienrückkäufe können für zusätzliche Erträge sorgen. Allerdings bestehen auch operative, politische und finanzielle Risiken.
So investieren Sie gebündelt in Goldminenaktien
So investieren Sie gebündelt in Goldminenaktien Eine Möglichkeit, diese Chancen breiter zu nutzen, bietet der DER AKTIONÄR Best of Gold Miners Index. Er bündelt 9 Goldproduzenten und reduziert damit die Abhängigkeit von der Entwicklung eines einzelnen Unternehmens.
Zu den enthaltenen Werten zählt B2Gold. Der Konzern erhielt in Mali die Genehmigung für den Abbau von Fekola Regional. Damit kann die Lebensdauer der derzeit größten Mine bis weit in die 2030er-Jahre verlängert werden. Fekola soll im laufenden Jahr rund 440.000 Unzen Gold produzieren.
Belastet wurde B2Gold zuletzt durch einen Brand auf der kanadischen Goose-Mine. Die Jahresprognose wurde deshalb gesenkt. Im kommenden Jahr soll Goose jedoch die Marke von 300.000 Unzen erreichen.
Neben B2Gold ist auch Agnico Eagle Mines im Index vertreten. Der Minenbetreiber überzeugt als großer, international diversifizierter Produzent. 2025 förderten die Kanadier rund 3,4 Millionen Unzen Gold – ausschließlich in politisch stabilen Regionen. Mit Produktionskosten von 1.471 Dollar je Unze lag Agnico Eagle im ersten Halbjahr deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Eine starke Bilanz sowie Dividenden und Aktienrückkäufe runden das Profil ab.
27.08.2026, 16:00
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