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05.10.2020 Marion Schlegel

DAX zum Wochenauftakt im Plus erwartet – Donald Trump im Fokus

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DAX

Nachlassende politische Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Corona-Infektion des US-Präsidenten Donald Trump dürften den DAX zum Wochenstart zunächst etwas antreiben. Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Montag gut zweieinhalb Stunden vor der Eröffnung auf 12.772 Punkte und damit 0,7 Prozent im Plus.

DAX (WKN: 846900)

Zwar gab es über das Wochenende widersprüchliche Angaben zum Gesundheitszustand von Trump, doch stellte ein Arzt eine baldige Entlassung aus der Klinik in Aussicht. Angesichts der schwelenden Unsicherheit und der Furcht vor einem möglichen politischen Chaos in den USA hatten sich am Wochenende zunächst teils deutlichere Kursverluste für die Aktienmärkte abgezeichnet.

Die Wall Street hat nach zwei Gewinntagen in Folge wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Unter Druck gerieten am Freitag insbesondere die als sehr konjunktursensibel geltenden Technologiewerte. Börsianer verwiesen als Belastung auf die Corona-Infektion von Präsident Donald Trump. Zudem belegte der Arbeitsmarktbericht für September einen überraschend geringen Stellenzuwachs, was zusätzlich auf die Stimmung drückte.

Der US-Leitindex Dow Jones bewegte sich überwiegend in der Verlustzone und stand am Ende 0,5 Prozent tiefer bei 27.682,81 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich damit gleichwohl ein Plus von 1,9 Prozent. Der marktbreite S&P 500 verlor am Freitag knapp ein Prozent auf 3.348,42 Punkte.

Die Börsen Asiens haben am Montag nach Signalen einer Besserung des Gesundheitszustandes von US-Präsident Donald Trump zugelegt. Der japanische Leitindex Nikkei 225 stieg zuletzt um mehr als ein Prozent. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong zog um knapp eineinhalb Prozent an. An den Börsen Festlandchinas wurde wegen eines Feiertages erneut nicht gehandelt.

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

(Mit Material von dpa-AFX)