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DAX vor schwachem Feiertag: SAP, Volkswagen und Vonovia im Fokus

DAX vor schwachem Feiertag: SAP, Volkswagen und Vonovia im Fokus
Foto: YAY Images/Imago
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Michael Herrmann 03.10.2024, 07:52 Michael Herrmann

Trotz des Feiertags wird heute auch in Deutschland an der Börse gehandelt. Der deutsche Leitindex dürfte dabei erneut leicht tiefer eröffnen. Das DAX-Schwergewicht SAP steht wegen Ermittlungen unter Druck, während der Wohnungskonzern Vonovia nach weiteren Immobilienverkäufen zu den Gewinnern zählt.

DAX (WKN: 846900)

Beim DAX zeichnen sich am Tag der Deutschen Einheit zunächst weitere Verluste ab. Vor einigen Tagen waren noch die 20.000 Punkte im Gespräch, doch am Donnerstag steuert der Leitindex auf einen möglichen Test der Marke von 19.000 Punkten zu. Vorbörslich notiert der DAX 0,6 Prozent niedriger bei 19.050 Punkten.

Laut der UBS bleiben die Marktbedingungen zu Beginn des Schlussquartals geprägt von Spannungen im Nahen Osten, gemischten Wirtschaftsdaten und dem engen Wahlkampf um die künftige US-Präsidentschaft. Der Leitindex steuert auf den vierten Verlusttag in Folge zu.

Die UBS-Experten verweisen als Barometer der größer gewordenen Unsicherheit auf zuletzt anziehende Volatilitätsindizes. Ihrer Einschätzung nach dürfte dies vorerst so bleiben, denn die Unsicherheit dürfte sich so schnell nicht auflösen. Ratsam seien daher Absicherungsstrategien, jedoch keine größeren Portfolioanpassungen. Auch nach dem ungewöhnlich starken September bleiben sie davon überzeugt, dass das Umfeld für Aktien grundsätzlich positiv ist.

Bei den Einzelwerten steht unter anderem das DAX-Schwergewicht SAP im Fokus. Die Aktie leidet unter Berichten, wonach in den USA Ermittlungen wegen Preisabsprachen ausgeweitet werden. Vorbörslich gibt die Aktie um 1,5 Prozent nach.

Auf der Gewinnerseite dürfte heute Vonovia zu finden sein. Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern hat erneut Immobilienprojekte verkauft und damit einen Milliardenerlös erzielt. Inklusive einer Gesellschaftsgründung rechnet der Vorstand mit frischen Geldern in Höhe von insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro.

Neben der Veräußerung zweier Projekte kündigte Vonovia an, mit dem Investor Apollo eine Gesellschaft gründen zu wollen. Diese solle dann über 20 Prozent der Anteile der Tochter Deutsche Wohnen verfügen. Anleger zeigten sich erfreut, und die Vonovia-Aktie legte in einer ersten Reaktion um knapp ein Prozent zu.

Gute Nachrichten gibt es zur Abwechslung auch von Volkswagen. Der Konzern steigerte seine Absätze in den USA im dritten Quartal um sechs Prozent auf 93.271 Stück – und das obwohl die Zahlen beim Elektro-SUV ID.4 um mehr als die Hälfte einbrachen.

DER AKTIONÄR wird auch im Laufe des heutigen Feiertages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten.

Mit Material von dpa-AFX.

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Der Vorstand der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Leon Müller, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SAP, Vonovia.

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