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DAX rutscht ab: Autobauer leiden, Deutsche Börse im Fokus der UBS

DAX rutscht ab: Autobauer leiden, Deutsche Börse im Fokus der UBS
Foto: Imagentle/Shutterstock
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Michael Diertl 18.12.2023, 16:15 Michael Diertl

Nach der jüngsten Rally am deutschen Aktienmarkt haben die Anleger zum Wochenauftakt einige Gewinne mitgenommen. Der DAX notiert am Nachmittag mehr als ein halbes Prozent tiefer und rutscht damit unter die Marke von 16.700 Punkten. Neben den Auto-Titeln BMW und Mercedes-Benz stehen auch Vonovia, E.on und RWE auf der Verliererseite.

"Die großen Adressen im Markt scheinen ihre Bücher bereits geschlossen zu haben, was zwar für das Ausbleiben größerer Engagements sprechen, aber auch Verkäufe noch vor Jahresfrist verhindern könnte", bemerkte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von RoboMarkets. Er geht deshalb davon aus, dass die Woche bis zum Weihnachtsfest eher ruhig verlaufen wird und sich die Schwankungen in Grenzen halten.

In der deutschen Wirtschaft trübte sich die Stimmung zuletzt ein. Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigster Konjunkturindikator, fiel im Dezember, während Analysten mit einem Anstieg gerechnet hatten. Zudem fiel die Entwicklung in den Monaten zuvor schwächer aus als bisher bekannt.

Unter den Einzelwerten waren die Aktien der Deutschen Börse nach einer Kaufempfehlung der UBS mit plus 1,7 Prozent im DAX am meisten gefragt. UBS-Analyst Michael Werner begründete seinen Optimismus mit einer für 2024 erwarteten Branchenrotation von Bankwerten in Aktien von Börsenbetreibern.

Deutsche Börse (WKN: 581005)

Schwach präsentierten sich hingegen die Papiere der Auto-Hersteller BMW und Mercedes-Benz. Sie verlieren beide mehr als ein Prozent, nachdem die Bundesregierung die Subventionen für E-Autos beenden will. Ebenfalls auf der Verliererseite stehen die Energiekonzerne E.on und RWE sowie der Immobilien-Konzern Vonovia. Die Energie-Aktien kommen aufgrund der wieder anziehenden Ölpreise unter Druck, während bei Vonovia das Motto „sell the news“ gilt, nachdem sowohl die Fed als auch die EZB in der letzten Woche das Zins-Top offiziell bestätigten.

Mercedes-Benz (WKN: 710000)

(mit Material von dpa-AFX)

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