19.11.2013 Manuel Koch

US-Börsen leicht im Minus - Best Buy enttäuscht - Home Depot erhöht Prognose - Patentstreit: Apple vs Samsung - J. P. Morgan Chase

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DAX
Trendthema

Am Dienstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,1 Prozent hinzu und tendierte knapp unter der Marke von 16.000 Punkten, die zur Mittagszeit kurz überschritten wurde.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 15.967 Punkten. Der Nasdaq Composite verlor 0,4 Prozent bei 3.932 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Verlust von 0,2 Prozent bei 1.788 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Chevron(+1,2%), Home Depot (+0,9%) und JPMorgan Chase (+0,7%). Die größten Verlierer waren: Visa (-1,3%), Pfizer (-1,1%) und Boeing (-1,0%).

Die Elektronikkette Best Buy (-11,0%) verbuchte im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 0,18 Dollar je Aktie, Analysten hatten zuvor mit 0,12 Dollar gerechnet. Der Umsatz sank um 0,2 Prozent auf 9,36 Milliarden Dollar. Der Konzern warnte aber davor, dass die Marge im aktuellen Quartal zurückgehen könnte.

Die Baumarktkette Home Depot (+0,9%) konnte den Gewinn im dritten Quartal um 43 Prozent auf 1,35 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahr steigern. Der Umsatz stieg um 7,4 Prozent auf 19,5 Milliarden Dollar an. Das Unternehmen profitiert von der Erholung am US-Immobilienmarkt. Für das Gesamtjahr 2013 erhöhte das Unternehmen die Prognose.

Der teuerste Vergleich aller Zeiten steht: J. P. Morgan Chase (+0,7%) und das US-Justizministerium haben sich laut US-Medien nun auf den 13 Milliarden Dollar schweren Vergleich endgültig geeinigt. Die letzten Details sollen bereits geklärt sein. Die Bank büßt vor allem für die Fehler der 2008 übernommene Sparkasse Washington Mutual. Rund 4 Milliarden gehen an Hausbesitzer, 2 Milliarden an die Staatsanwaltschaft in San Francisco und 7 Milliarden Dollar als Entschädigung für Investoren.

Der Patentstreit zwischen Apple (+0,2%) und Samsung geht in die nächste Runde. Ein Berufungsgericht hat beschlossen, dass der Fall neu aufgerollt werden soll. Dabei geht es auch um ein Verkaufsverbote von einigen Samsung-Geräten. Das Verfahren läuft bereits seit 2011.

Boeing (-1,0%) erhält einen Auftrag über zwei weitere Maschinen des Typs 787. Der Touristikkonzern Tui bestellte diese und bekommt vermutlich im Jahr 2016 insgesamt 15 "Dreamliner" ausgeliefert. Allein die beiden Neubesetzungen haben einen Listenpreis von 422 Millionen Dollar.

Am Mittwoch schauen wir von Konjunkturseite auf die Einzelhandelsumsätze, die Zahl der Hypothekenanträge, die bestehenden Hausverkäufe und den Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed.