07.02.2014 Manuel Koch

US-Börsen im Plus - gemischtes Bild am Arbeitsmarkt - LinkedIn und News Corp mit Zahlen - Apple kauft eigene Aktien - Ausblick

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DAX
Trendthema

Am Donnerstag gingen die US-Börsen zu Handelsbeginn ins Plus. Der Dow Jones gewann 0,3 Prozent hinzu.

Am Morgen ging der Blick von Konjunkturseite auf die offiziellen Arbeitsmarktdaten der US-Regierung. Die Arbeitslosenquote lag demnach bei 6,6 zu erwartet 6,7 Prozent im Januar. Das ist der beste Wert seit mehr als fünf Jahren, allerdings sind viele Langzeitarbeitslose aus der Statistik ausgeschieden. Geschaffen wurden nur 113.000 neue Jobs, Analysten hatten zuvor mit 185.000 gerechnet. Auch der Vormonat fiel schon deutlich schwächer als erwartet aus.

Zu Handelsende schloss der Dow Jones mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 15.794 Punkten. Der Nasdaq Composite gewann 1,7 Prozent bei 4.126 Zählern dazu. Der breiter gefasste S&P 500 verbuchte einen Gewinn von 1,3 Prozent bei 1.797 Punkten.

Zu den Gewinnern im Dow zählten: Boeing (+3,6%), Merck (+1,9%) und Nike (+1,7%). Der einzige Verlierer war Coca-Cola (-0,2%).

Das Karrierenetzwerk LinkedIn (-6,2%) konnte im vierten Quartal den Umsatz um 47 Prozent auf 447 Millionen Dollar steigern. Der Gewinn lag bei nur 4 Millionen Dollar wegen gestiegener Kosten. Das Portal hat jetzt 277 Millionen Nutzer weltweit. Anleger waren allerdings vom Ausblick enttäuscht.

Bei News Corp (+8,7%) schrumpfte der Umsatz um 4 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Der Gewinn ging deutlich auf bereit 150 Millionen Dollar zurück. Grund hierfür ist der Firmenumbau. Das Verlagshaus von Medienmogul Rupert Murdoch hat mit schwindenden Werbeeinnahmen zu kämpfen. Unter anderem das "Wall Street Journal" oder "Times".

Apple (+1,4%) hat die eigene Aktienschwäche seit der letzten Veröffentlichung von Quartalszahlen in der vergangenen Woche ausgenutzt und eigene Aktien im Wert von 14 Milliarden Dollar gekauft, sagte Apple-Chef Tim Cook in US-Medien. Die Aktie hatte zuletzt über acht Prozent verloren.

Der IT-Konzern IBM (+1,5%) erwägt den Verkauft seiner Halbleiterproduktion, das berichten US-Medien. Mit den entsprechenden Fabriken setzte IBM im vergangenen Jahr 1,75 Milliarden Dollar um und machte einen Verlust. Die Chipproduktion gilt als schwankungsanfällig. Ende Januar hatte IBM das Server-Geschäft an Lenovo für 2,3 Milliarden Dollar verkauft.

In der kommenden Woche schauen wir von Konjunktur- und Unternehmensseite auf folgende Termine:

Montag

Quartalszahlen: GNC

Dienstag

Großhandelsbestände Dezember

Quartalszahlen: CVS, Sprint

Mittwoch

MBA Zahl der Hypothekenanträge

Staatshaushalt Januar

Quartalszahlen: CBS, Cisco, Metlife

Donnerstag

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Einzelhandelsumsatz Januar

Quartalszahlen: Burger King, Kraft Foods, PepsiCo

 

Freitag

Exportpreise Januar

Industrieproduktion Januar

Uni Michigan Verbrauchervertrauen Januar