Der Krieg im Nahen Osten ist am Wochenende weiter eskaliert. Israel griff die iranische Öl-Infrastruktur in dessen Hauptstadt Teheran an und sorgte so dafür, dass die Energiepreise am Montag durch die Decke gehen. Noch verheerender könnte allerdings die Antwort des Iran sein. Denn im Gegensatz zu Öl ist Wasser in der Region ein knappes Gut.
Öl der US-Sorte WTI ist am Montagmorgen in der Spitze um rund 30 Prozent nach oben geschossen. Laut der Financial Times wollen die G7-Staaten deshalb mit einer koordinierten Freigabe von Öl aus ihren strategischen Reserven reagieren. Im Gespräch sei eine mögliche Freigabe von bis zu 400 Millionen Barrel Öl. Trotz dieser News notiert der Kurs am Vormittag immer noch mehr als zehn Prozent über seinem Vortagesschlusskurs.
Ein schnelles Ende des Krieges ist angesichts der jüngsten Eskalation indes nicht in Sicht. Im Gegenteil: Es könnte noch deutlich schlimmer werden. Der nächste Schlag des iranischen Regimes könnte nämlich nicht auf die Öl-Infrastruktur der Golfstaaten, sondern deren Wasserversorgung abzielen.
Saudi-Arabien, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emiraten sind bei ihrer Wasserversorgung zu einem großen Teil auf Entsalzungsanlagen angewiesen – Kuwait, Katar und Oman sogar fast vollständig.
Ein Angriff des Irans auf die Wasserinfrastruktur dieser Länder wäre deshalb der nächste logische Schritt – und gleichzeitig die nächste Eskalationsstufe. Nach den Energiepreisen könnten dadurch ebenso die Kurse von Agrarrohstoffen und somit auch von Lebensmitteln kräftig anziehen. Nach plus 170 Prozent mit dem MDAX-Put und mehr als 380 Prozent Gewinn in gerade einmal einem Monat sollte nun auch der dritte Schein aus dem Aktien-Report „Notfallplan Gas“ zünden.
Auch dieser hat ein dreistelliges Kurspotenzial und sichert Sie somit gegen weitere mögliche Verluste in den bekanntesten Indizes ab. Hier noch schnell den Report sichern, bevor es zur nächsten Eskalationsstufe kommt.
Heute, 10:20