Nach dem Einbruch der vergangenen eineinhalb Wochen versuchen sich Gold und vor allem Silber zu stabilisieren. „Insbesondere bei Silber haben wir einen Crash gesehen, der in die Geschichtsbücher eingehen wird“, sagt Markus Bußler. Doch wie geht es nun weiter mit den Edelmetallen. Ist das nur eine normale Korrektur oder müssen Anleger bangen?
„Das Problem bei Silber ist sicherlich die Tiefe des Rücksetzers“, sagt Markus Bußler. Der Rutsch unter das 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracements gemessen an dem Anstieg seit Anfang November sei ein Alarmsignal. Normalerweise ist ein solcher Rutsch zu tief, um ihn als normale Korrektur abzutun. Doch bei den Edelmetallen ist es nicht immer normal. Bußler erinnert dabei an den Beginn des Edelmetall-Bullenmarktes 2015. Damals haussierte insbesondere Gold bis in den Sommer 2016 – nur um dann ebenfalls fast alle Gewinne wieder abzugeben. Das war aber nicht das Ende des Bullenmarktes, sondern vielmehr eben ein tiefer Rücksetzer. „Wir sehen eine gewisse Analogie“, sagt er.
Interessant ist ein Blick auf die Minen. Während Silber noch rund 30 Prozent unter dem Hoch notiert, sind es bei vielen Silberaktien nur zehn bis 15 Prozent. „Das legt den Schluss nahe, dass schon ein moderater Anstieg des Silberpreises auf 88 bis 90 Dollar je Unze ausreichen dürfte, um bei den Minen neue Allzeithochs zu erreichen.“ Im Goldbereich hätten einige größere Produzenten das schon vollzogen. So zum Beispiel Alamos Gold. Andere, wie zum Beispiel Northern Star Resources, stehen kurz davor. Insgesamt seien das ermutigende Signale.
Im Rahmen der Einzelaktien geht es dieses Mal unter anderem um das Papier von Barrick Mining. Barrick hat als eines der ersten Unternehmen Finanzzahlen gemeldet. Der Free-Cashflow von 1,6 Milliarden Dollar ist beeindruckend. Doch hinter den Kulissen arbeitet Barrick an einer eigenen Zerschlagung. „Das hat nun Newmont auf den Plan gerufen“, sagt Markus Bußler. Warum und was genau das bedeuten könnte, erfahren Sie im aktuellen Video.
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Heute, 10:35