26.08.2015 Maximilian Steppan

DAX kämpft mit der 10.000-Punkte-Marke: Nordex, BASF, Wirecard, Gazprom, Apple, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, ProSiebenSat.1 und Nanogate im Fokus

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Trendthema

Der DAX hat am Mittwoch wieder den Rückwärtsgang eingelegt und um die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten gekämpft. Nach einem anfänglichen Rutsch bis auf fast 9.850 Punkte verringerte der deutsche Leitindex die Verluste bis zum Mittag auf 1,21 Prozent bei 10.005 Punkten.  

Nordex-Aktie mit starkem Rebound: Analysten überschlagen sich mit positiven Bewertungen

Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat Nordex mit "Buy" und einem Kursziel von 28,00 Euro in die Bewertung aufgenommen. Der Windkraftanlagen-Hersteller verfüge über starke Positionen in den Wachstumsmärkten und sei attraktiv bewertet, schrieb Analyst Alok Katre in einer Studie vom Dienstag. Für die Jahre 2015 bis 2017 erwartet der Experte einen durchschnittlichen jährlichen Gewinnanstieg (Ebita) von 33 Prozent.

BASF: Das Kursziel sinkt auf ... 100 Euro

Das US-Analysehaus Bernstein Research hat das Kursziel für die Aktie von BASF von 102 auf 100 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Outperform" belassen. Analyst Jeremy Redenius betonte, die Anteilscheine des weltgrößten Chemieproduzenten gehören unverändert zu seinen neuen Favoriten.

Wirecard-Aktie im Fokus: Übernahme in Sicht

Der Zahlungsabwickler Wirecard ist Kreisen zufolge in das Bietergefecht um den britischen Konkurrenten Worldpay eingestiegen. Die Offerte bewerte das den Investmentfirmen Advent International und Bain Capital gehörende Unternehmen mit etwa sechs Milliarden britischen Pfund (acht Milliarden Euro), berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht getroffen worden, es seien immer noch einige weitere Interessenten im Rennen.

Gazprom: Kursziele gesenkt

Während der Aktienkurs von Gazprom derzeit aus verschiedenen Gründen weiterhin unter Druck steht, geht es auch mit den Kurszielen für die Anteilscheine des weltgrößten Erdgasproduzenten deutlich bergab. So hatten zuletzt zwei weitere Analysten den fairen Wert für die Gazprom-Titel verringert.

Apple-Aktie dreht wieder auf - Probleme mit der Börsenaufsicht

Die Apple-Aktie konnte sich nach den starken Kursturbulenzen wieder etwas erholen. Nachdem der Titel am Montag kurzzeitig auf ein Jahrestief bei 92 Dollar abgesackt war, legte der Titel wieder knapp 14 Prozent zu. Am Dienstag notierte die Aktie zeitweise klar im Plus. Zum Börsenschluss hin büßte sie allerdings die Gewinne wieder ein. Grund war auch ein Bericht, dass die Börsenaufsicht bald gegen die Kalifornier ermitteln könnte.

Deutsche Bank: Cryan schon unter Druck

Der Aufsichtsrat der Deutschen Bank erhöht offenbar den Druck auf Konzernchef John Cryan. Der neue Mann an der Spitze der Bank soll bald erste konkrete Strategieentscheidungen präsentieren.

Deutsche Telekom: Vorstand kauft für über 1.000.000 Euro T-Aktien - die Hintergründe!

Im frühen Handel weist die Aktie der Deutschen Telekom rote Vorzeichen auf. Belastend wirkt sich ein Übernahmeangebot in Osteuropa aus. Doch die aktuelle Schwächephase des Papieres sieht ein Vorstandsmitglied als Kaufchance an.

ProSiebenSat.1: Analyst sieht 30 Prozent Potenzial

Auch die ProSiebenSat.1-Aktie geriet am Montag im Zuge der Marktturbulenzen unter Druck. Am heutigen Mittwoch gehört der Titel in einem schwachen Marktumfeld mit einem moderaten Plus zu den Gewinnern im MDAX. Grund: HSBC hebt den Daumen und sieht deutliches Kurspotenzial.

Zweistelliges Wachstum: AKTIONÄRS-Top-Tipp Nanogate eindeutig zu billig

Nanogate bleibt auf Wachstumskurs. Der Real-Depot-Wert hat im ersten Halbjahr 2015 seinen dynamischen Wachstumskurs mit einem starken Umsatz- und Ergebnisplus fortgesetzt. Der Umsatz stieg um mehr als 50 Prozent, das operative Ergebnis legte um über ein Drittel zu. Die Jahresprognosen wurden bestätigt. Die Aktie dürfte ihre Erholungsbewegung daher weiter fortsetzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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