21.07.2015 Maximilian Steppan

DAX geht mit Verlusten aus dem Handel: Nordex, Dialog Semiconductor, Deutsche Bank, Continental, Gazprom, K+S, Tesla, BMW, Porsche und Nokia im Fokus

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TecDAX
Trendthema

Mit einem Minus von 1,12 Prozent und einem Zählerstand von11.604 Punkten ist der deutsche Leitindex aus dem Handel gegangen.

Laut Analyst Markus Huber vom Handelshaus Peregrine & Black sind für weitere Kurssprünge nach oben neue Konjunkturdaten nötig, die zumindest andeuten, dass die Wirtschaft in Europa wieder anzieht. Denn die Einigung im Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern sei inzwischen ebenso größtenteils in den Kursen berücksichtigt wie die konjunkturstützenden Maßnahmen der Europäischen Zentralbank.

Nordex-Aktie bleibt vor den Zahlen gefragt - Deutsche Bank hebt das Kursziel an

Am Montag legte Goldman Sachs vor. Analyst Manuel Losa passte sein Kursziel für Nordex von 27 auf 30 Euro nach oben an. Am Dienstag legt die Deutsche Bank nach. Analyst Alexander Karnick erneuerte seine Kaufempfehlung für den Windanlagenbauer.

Dialog Semiconductor: Heute Apple-Zahlen - bringt das eine neue Kurs-Rallye?

Für Dialog-Aktionäre wird es heute Nacht spannend, wenn Apple die Zahlen für das abgelaufene Quartal vorlegen wird. Die entscheidende Frage lautet: Wieviele iPhones, iPads und Apple Watches gingen über die Ladentische? Wer das gut einschätzen kann, kann auch eine mögliche Rallye bei der Dialog-Aktie vorhersagen.

Deutsche Bank: Goldman Sachs meldet sich zu Wort!

Nach den guten Quartalszahlen aus dem US-Bankensektor, von denen auch die Deutsche Bank-Aktie profitiert hat, hat ein Experte aus dem Hause Goldman Sachs den DAX-Titel genauer unter die Lupe genommen.

Continental-Aktie: Der Branchen-Favorit

In einer Branchenstudie hat die britische Investmentbank HSBC Reifenhersteller unter die Lupe genommen. Die Unternehmen aus der EU seien demnach am besten positioniert, um von der steigenden Nachfrage nach Premiumreifen zu profitieren. Im Zeitraum von 2014 bis 2017 rechnet der Experte bei den europäischen Produzenten mit einem durchschnittlichen EBIT-Wachstum von 15 Prozent jährlich. Einer der Branchenfavoriten von HSBC ist Continental.

Gazprom: Sollte man jetzt kaufen?

Um die Aktie des weltgrößten Erdgasproduzenten Gazprom ist es in den vergangenen Handelswochen wieder etwas ruhiger geworden. Der Aktienkurs verharrt dementsprechend weiterhin auf relativ niedrigem Niveau. Viele Kleinanleger fragen sich daher, ob nun ein guter Einstiegszeitpunkt gekommen ist. Für Analysten ist die Antwort hierauf klar.

HSBC: Potash sollte bei K+S zugreifen

Während der Aktienkurs von K+S nach Bekanntwerden des Interesses von Potash regelrecht nach oben katapultiert wurde, geht es mit dem Kurs des möglichern Käufers Potash stetig bergab. Die Experten von HSBC haben jedoch einen klaren Tipp für die Kanadier, wie das Unternehmen an der Börse mehr wert sein dürfte.

"Hybrid aufs Abstellgleis" - Experte kritisiert Tesla-Konkurrenten Porsche und BMW

Im Juni hat das Tesla Model S den Porsche Panamera und 7er-BMW bei den Verkaufszahlen geschlagen. BMW bringt nun ein neues Oberklassemodell in den Markt. Doch drei Jahre nach dem Verkaufsstart des Model S kontert BMW immer noch nicht mit einer rein elektrischen Variante, sondern nur mit einem Hybrid. Die alten Hersteller versuchen einen Elektroantrieb und einen alten Verbrenner zu vereinen – ein Kompromiss, der beim Kunden durchfällt.

Nokia: Navi-Sparte vor Verkauf an Audi, BMW und Daimler

Im Bieterwettstreit um den Navigationsdienst Nokia Here haben die deutschen Autobauer Audi, BMW und Daimler offenbar den Zuschlag bekommen – und müssen dabei deutlich weniger auf den Tisch legen, als von Experten erwartet. Noch im Juli soll der Verkauf unter Dach und Fach gebracht werden.

(mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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