19.11.2014 Florian Söllner

DAX fast unverändert: JinkoSolar, Daimler, Barrick Gold, BASF, Bank of Ireland, Gold, Drillisch, Silber im Fokus

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DAX
Trendthema

Der DAX ist am Mittwochnachmittag leicht ins Plus gedreht und hat zuletzt um 0,17 Prozent auf 9472 Punkte zugelegt. Im US-Handel hatten überraschend rückläufige Baubeginne im Oktober etwas auf die Stimmung gedrückt.

Doch die mittelfristig orientierten Anleger haben mehrheitlich jedweden Zweifel nach hinten gestellt und zeigen sich mit der heutigen Stimmungsumfrage so optimistisch wie zuletzt am 19. März dieses Jahres. Denn der Börse Frankfurt Sentiment-Index zog auf +19 nach +9 in der Vorwoche recht deutlich an. Dabei haben nicht nur Skeptiker, die einem neuerlichen DAX-Anstieg oder gar einer Jahresendrallye nichts abgewinnen konnten, das Handtuch geworfen.

Erst nach dem europäischen Börsenschluss steht die Veröffentlichung des letzten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed auf der Agenda.

JinkoSolar vor Neubewertung?
Der chinesische Solarkonzern JinkoSolar will über seine Tochter Jinko Power bis zum Jahresende eigene Solarkraftwerke mit einer Leistung von 600 MW betreiben. Jetzt werden sich drei Finanzinvestoren an der Tochter beteiligen und legen dafür einen dreistelligen Millionenbetrag auf den Tisch.

Bank of Ireland: Grund zur Freude

Der Aktienkurs der Bank of Ireland hatte zuletzt lediglich den Seitwärtsgang eingelegt – dabei es einige positive Nachrichten. So erhöht die Ratingagentur Moody`s nun die Kreditwürdigkeit für die nachrangigen Verbindlichkeiten der Großbank von „Ba3“ auf „Ba1“. So geht es weiter.

Daimler: Die beste Autoaktie auf dem deutschen Kurszettel

Der europäische Automarkt hat im Oktober weiter zugelegt. In der Europäischen Union wurden gut 1,07 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen und damit 6,5 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband Acea am Dienstag mitteilte. Damit stieg der Absatz den 14. Monat in Folge. Im September war das Plus mit 6,4 Prozent nur unwesentlich geringer ausgefallen.

Barrick Gold: Kaufen, Halten oder Verkaufen? Das raten jetzt die Analysten

Der Goldpreis konnte sich zuletzt wieder deutlich erholen und von seinen Jahrestiefstständen entfernen. Rückenwind erhält das Edelmetall dabei vor allem von den jüngsten Umfragen aus der Schweiz, wonach die Befürworter der Goldinitiative die Nase vorne haben. Der Aktie von Barrick Gold verleiht diese Entwicklung natürlich erheblichen Rückenwind. Nun fragen sich viele Anleger, ob sich jetzt der Einstieg lohnt. Hier lohnt ein näherer Blick auf die Einschätzung der Experten.

Chart-Check BASF: Erster Lichtblick

Der DAX-Titel gehört zu den Underperformern des Jahres 2014. Die Charttechnik lieferte in den letzten Wochen jedoch positive Signale für Anleger. Die Unterstützung im Bereich von 66 Euro wurde getestet und hielt dem Verkaufsdruck stand. Der vierwöchige Aufwärtsimpuls hat immer noch Bestand. Dieser ist unter hohem Handelsvolumen entstanden.

Gold: Die Uhr tickt …

Goldhändler haben sich den letzten Novembersonntag im Kalender vorgemerkt. Er könnte sich als ein Tag erweisen, den die Edelmetallbranche nicht so schnell vergisst. Unter dem Motto "Rettet unser Schweizer Gold - Volksvermögen schützen" sind fünf Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, darüber abzustimmen, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) ihre Goldreserven auf 20 Prozent aller Aktiva fast verdreifachen sowie sämtliche Goldbestände im Ausland heimholen muss und künftig kein Gold mehr verkaufen darf.

Drillisch-Aktie: Einstiegschance nutzen

Die Drillisch-Aktie ist trotz guter Zahlen zuletzt unter Druck geraten. Grund war die Skepsis vieler Anleger über den Zukauf von der E-Plus-Tochter Yourfone. Von den Analysten wird der Deal allerdings durchweg positiv aufgenommen.

Öl, Silber oder Gold? Wer ist der schlechteste Rohstoff des Jahres?

Das Jahr 2014 war bislang ein wirklich schwieriges Jahr für Rohstoffanleger. Vor allem in den vergangenen Monaten ging es mit fast allen Notierungen – egal ob Edelmetall, Industriemetall oder Agrarrohstoff – deutlich bergab. Allerdings gibt es auch Rohstoffe, mit denen Anleger auch satte Gewinne einstreichen konnten.

(Mit Material von dpa-AFX)