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12.05.2015 Maximilian Steppan

DAX durch stärkeren Eurokurs belastet: NXP, Tele Columbus, K+S und Thyssenkrupp im Fokus

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DAX

Der wieder stärkere Euro und fortgesetzte Turbulenzen am Anleihemarkt haben den DAX am Dienstag belastet. Zudem sorgt auch die Griechenland-Krise unverändert für Verunsicherung. Nach leichten Verlusten zum Wochenstart büßte der deutsche Leitindex bis Handelsschluss weitere 1,72 Prozent auf 11.472 Punkte ein.

"Eine weitere Kurslawine an den Rentenmärkten hat auch auf dem Frankfurter Börsenparkett für Unbehagen gesorgt", sagte Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG. An den Anleihemärkten ging die jüngste Talfahrt weiter, was die Renditen nach oben trieb. Das macht Anleihen für Investoren als Alternative zu Aktien schrittweise wieder interessanter. 

Hinzu kam ein wieder stärkerer Eurokurs, der über die Marke von 1,12 US-Dollar sprang. Die monatelange Talfahrt der Gemeinschaftswährung hatte dem deutschen Aktienmarkt bis Mitte April kräftigen Rückenwind verliehen, da dadurch Produkte der stark exportorientierten deutschen Wirtschaft außerhalb der Eurozone billiger werden. Noch Mitte April hatte ein Euro weniger als 1,06 Dollar gekostet.

Auch das Thema Griechenland drückt laut Henke weiter auf die Stimmung. Die Kassen des pleitebedrohten Staates scheinen zunehmend leer, während es bei den Verhandlungen zugleich wenig Bewegung gibt. Ein Grexit, sprich Austritt Griechenlands aus dem Euro, scheint "akut bedrohlich", wie es Analyst Andreas Paciorek von CMC Markets formulierte.

NXP: Payment-Chips für Apple, Google, und Samsung

Mit SamsungPay sollen Nutzer des neuen Samsung-Flaggschiffs Galaxy S6 künftig kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen können. Beim Aufbau des Bezahlsystems setzt Samsung auf Kommunikationschips von NXP. Auch Rivale Apple nutzt für seinen Bezahldienst ApplePay bereits NFC-Chips der Niederländer.

Welche IPOs könnten 2015 noch anstehen?

In der letzten Handelswoche feierten Sixt Leasing und Windeln.de ihr Börsendebüt. Schon im Januar war Tele Columbus an die Börse gegangen. Heute haben die Berliner dem Kapitalmarkt die Q1-Zahlen vorgelegt.

K+S: Kursziel 40,50 Euro

Obwohl K+S heute solide Zahlen für das erste Quartal vorgelegt hat und damit die Markterwartungen übertroffen hat, geht es mit dem Aktienkurs des DAX-Konzerns nach einem positiven Auftakt in einem sehr schwachen Marktumfeld nun doch noch deutlich bergab. Nach Ansicht der Commerzbank sollten Anleger jetzt kaufen.

ThyssenKrupp: Prognose angehoben - DAX-Spitze erobert

Nach einem guten zweiten Quartal hat ThyssenKrupp die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Eine große Überraschung ist das nicht – trotzdem klettert die Aktie des Stahlkonzerns zwischenzeitlich an die DAX-Spitze und ist im schwachen Marktumfeld der einzige Gewinner im deutschen Leitindex.

(mit Material von dpa-AFX)

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