Europäische Bankaktien tauchten gestern aufgrund gestiegener Ölpreise ab. In den USA sah das Bild anders aus: Die Papiere von Wells Fargo konnten deutlich zulegen. Fundamental spricht nun einiges für die Aktie.
Fast zwei Prozent höher schlossen gestern die Aktien der US-Großbank Wells Fargo. Die Aktie konnte die 50-Tage-Linie bei 85,59 Dollar Ende August zurückerobern, nachdem sie an der bei 84,22 Dollar liegenden 200-Tage-Linie abgeprallt und wieder nach oben gedreht war. Bis zum Allzeithoch bei 96,39 Dollar, das gleichzeitig das Jahreshoch darstellt, ist somit noch Luft.
Wells Fargo durchläuft noch immer eine Restrukturierung und bietet daher mehr Überraschungspotenzial als die anderen Wall-Street-Banken in den USA. Das Team unter CEO Charlie Scharf hat zwar Fortschritte gemacht, ist aber noch nicht am Ziel, auch wenn die Profitabilität mit einer Eigenkapitalrendite von 15 Prozent und der Nettogewinn in Höhe von 6,4 Milliarden Dollar im zweiten Quartal ordentlich waren.
Heute, 08:11
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