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16.08.2019 Fabian Strebin

Deutsche Bank und Commerzbank sind nicht allein: Europäische Finanzinstitute auf dem absteigenden Ast

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Deutsche Bank

Das Drama schein kein Ende zu nehmen. Die Aktie der Deutschen Bank hat gestern im Intraday-Handel ein neues Allzeittief von 5,81 Euro markiert. Seit dem Rekordhoch im Jahr 2007 hat die Aktie satte 97 Prozent verloren. Auch bei der Commerzbank sieht es nicht besser aus, sie hat gestern ebenfalls ein neues Rekordtief bei 4,65 Euro eingefahren. Doch die beiden deutschen Banken stehen nicht alleine da.

Ein Blick auf den europäischen Bankenmarkt zeigt die ganze Misere: Mit Bankia, Banco de Sabadell und der Unicredit handeln mehrere europäische Großbanken nahe oder auf Allzeittief. Ein Grund sind die kürzlich geänderten Erwartungen für die Zinsen, die die verlorene Dekade für die europäischen Banken verlängern könnten.

Mehr als zehn Jahre nach der Finanzkrise haben sich die Banken auf dem Kontinent noch immer nicht erholt, während sich die amerikanischen Institute an der Börse vervielfachten. Die Gründe für die Misere sind vielfältig: Die Banken zahlten Milliarden an Strafen nach der Finanzkrise, viele leiden noch heute unter toxischen Assets und die Europäische Bankenunion kommt nicht voran.

Der Blick auf den europäischen Sektor zeigt, dass die ganze Branche leidet. Deutsche Bank und Commerzbank unterliegen noch dem scharfen Wettbewerb auf dem deutschen Markt und arbeiten viel zu ineffizient. Bei der Deutschen Bank kommen noch hausgemachte Probleme hinzu.

Anleger sollten die Aktien meiden, neue Tiefs sind wahrscheinlich. Wer bereits investiert ist, verkauft.

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