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Commerzbank zuletzt übermäßig stark: Ist jetzt noch Potenzial vorhanden?

Commerzbank zuletzt übermäßig stark: Ist jetzt noch Potenzial vorhanden?
Foto: Julia Schwager/Commerzbank; Yuri/iStockPhoto
Commerzbank AG -%
Fabian Strebin Heute, 07:14 Fabian Strebin

In den vergangenen Tagen hat sich der Schlagabtausch rund um die Commerzbank-Übernahme zugespitzt. UniCredit-CEO Andrea Orcel legte erstmals einen Plan für die Integration der Frankfurter Bank vor. Deren Spitze kontert. Unterdessen gab es einen positiven Analystenkommentar, der zeigt, dass Anleger von der aktuellen Situation weiter profitieren.

Aktionäre der Commerzbank können sich wahrlich nicht beklagen, die Übernahmefantasie treibt seit dem Einstieg der UniCredit im September 2024 den Kurs auf immer höhere Niveaus. Mittlerweile scheint es auch Gespräche zwischen der Commerzbank und den Italienern zu geben, die die Bewertung der Unternehmen zum Gegenstand haben. DER AKTIONÄR berichtete.

Eine satte Prämie wie sonst üblich ist in dem freiwilligen Übernahmeangebot, was nächsten Monat starten soll, für Commerzbank-Anteilseigner nicht enthalten. Allerdings ist die Aktie auch so in den letzten Wochen weiter gen Norden gelaufen. Anke Reingen von der kanadischen Bank RBC ist noch immer optimistisch gestimmt. Sie hat die Papiere von „Sector Perform“ auf „Outperform“ mit dem Zusatz „Speculative Risk“ hochgestuft. Das Kursziel wurde von 37 auf 43 Euro angehoben.

Analystin Reingen erwartet laut einer aktuellen Studie, dass das Finanzinstitut seine Eigenkapitalrendite langfristig steigern wird. Zudem sollte das Interesse der italienischen UniCredit an einer Übernahme der Commerzbank das Potenzial unterstreichen. Entweder die Commerzbank erziele die erwarteten Ergebnisse aus eigener Kraft, was zu einer weiteren Neubewertung der Aktie führen werde, oder die UniCredit werde die Gelegenheit zur Übernahme nutzen und so den Aktienkurs stützen.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Zwar ist die erhöhte Unsicherheit durch den Iran-Krieg auch nicht spurlos an der Commerzbank-Aktie vorübergegangen. Aber der Kurs hat sich zuletzt kräftig erholt und steht nun an der Unterstützung um 36,00 Euro. Es ist richtig, dass die Übernahmeabsicht der UniCredit die Aktie zuletzt gestützt hat und weiteren Rückenwind in den kommenden Wochen bieten sollte. Investierte Anleger bleiben daher mit Stopp bei 29,00 Euro an Bord.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Commerzbank.

Enthält Material von dpa-AFX

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