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Allianz: Bitter ausgebremst, aber …

Allianz: Bitter ausgebremst, aber …
Foto: IMAGO
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Michael Herrmann 03.07.2024, 14:17 Michael Herrmann

Nicht nur die Rückversicherer, auch die Aktie der Allianz wurde gestern ausgebremst. Das ist vor allem aus charttechnischer Sicht bitter. Allzu sehr sollten sich die Anleger des Münchner Versicherers aber nicht ärgern, denn schon heute besteht wieder mehr Grund zur Hoffnung.

Im Zuge des gestrigen Abverkaufs der Rückversicherungs-Aktien gab auch die Allianz etwas nach. Zwar nicht so heftig wie Hannover Rück oder Munich Re, aber von etwa 263 auf 256 Euro. Offenbar befürchteten einige Anleger auch bei dem Erstversicherer negative Folgen aufgrund des Hurrikans Beryl.

Noch mehr als bei den beiden Rückversicherungsriesen gilt aber erst recht bei der Allianz, dass weiterhin noch überhaupt nicht seriös prognostiziert werden kann, ob die anstehende Hurrikan-Saison außergewöhnlich teuer wird. Dementsprechend ist Verunsicherung fehl am Platz.

Charttechnisch hatte der gestrige Rücksetzer negative Folgen. Die Aktie hat die wichtige Unterstützung im Bereich von 260 Euro gerissen – intraday wie auch auf Schlusskursbasis. Am Mittwoch robbt sich die Allianz aber bereits wieder an diese Marke heran. Mit 259,40 Euro liegt sie am frühen Nachmittag nur noch knapp darunter.

Damit besteht weiterhin die Chance, dass sich der Bruch der Unterstützung als Fehlsignal entpuppt und die Bären damit in die Falle tappen. Bisher haben diese das Zepter nicht klar in die Hand genommen. Gelingt die Rückkehr über 260 Euro, ist weiterhin auch ein Angriff auf das Jahreshoch im Bereich von 280 Euro realistisch.

Allianz (WKN: 840400)

Die Allianz ist ein langfristiges Basisinvestment. Daran würde selbst ein teures Schadensjahr rein gar nichts ändern. Hurrikane sind zudem ohnehin mehr für die Rückversicherer von Bedeutung. Anleger haben daher keinen Grund sich von ihren Allianz-Anteilen zu trennen und freuen sich stattdessen an dem stabilen Geschäftsmodell und den attraktiven Dividenden des Münchner Versicherers. 

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Allianz.

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