08.04.2014 Stefan Limmer

Euro/US-Dollar: Bricht der Widerstand?

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Der Euro kann am Dienstag seine Gewinne vom Vortag verteidigen und sogar leicht zulegen. Die 1,38-Dollar-Marke, an der ein markanter horizontaler Widerstand verläuft, ist jedoch noch nicht in Reichweite.

Am Montag wurden gute Konjunkturdaten aus der Eurozone veröffentlicht. Die deutsche Industrieproduktion ist im Februar stärker als erwartet ausgefallen und stieg zum vierten Mal in Folge. Eine wichtige Rolle am Devisenmarkt spielt zudem weiterhin die Diskussion über ein Programm zum Kauf von Wertpapieren im Kampf gegen eine dauerhaft zu niedrige Inflation. Nach Einschätzung der Finanzmarktexperten der Allianz dürfte dies jedoch nicht nötig sein. "Die Inflationsraten werden bald wieder anziehen", sagte Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise am Dienstag in Frankfurt. "Eine sogenannte quantitative Lockerung wäre der vollkommen falsche Weg." 

Vorerst dabeibleiben

Auch wenn der Euro zuletzt wieder stärker notiert bleiben Anleger, die der Short-Empfehlung (WKN CK1 FW3) des AKTIONÄR gefolgt sind, vorerst dabei. Erst wenn der Widerstand bei 1,38 Dollar nachhaltig überschritten wird, sieht es schlecht aus für die Bären. 

(mit Material von dpa-AFX)