21.07.2014 Thomas Bergmann

DAX-Check: Deutsche Aktien im Minus - Hält die Unterstützung?

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DAX
Trendthema

Die Krisen in der Ostukraine und im Gazastreifen beschäftigen auch zum Wochenauftakt die Börsen. Nach einer stabilen Handelseröffnung am Morgen hat der DAX mittlerweile deutliche ins Minus gedreht. Er nähert sich damit einer wichtigen Unterstützung.

Neues Zwischentief

Mit 9.611 Zählern notierte der deutsche Leitindex so tief wie seit dem 20. Mai nicht mehr. Er lag damit sechs Punkte unter dem Zwischentief vom 10. Juli bei 9.617. Sollte die Unterstützungszone im Bereich von 9.600 Zählern nicht halten, müssten sich die Anleger hierzulande auf eine neue Abwärtswelle einstellen. Der nächste Halt läge dann wahrscheinlich im Bereich von 9.440 Punkten, wo die 200-Tage-Linie verläuft.

Zuvor gibt es bei 9.482 Zählern noch eine Unterstützung, die aus dem 50%-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsbewegung zwischen März (8.913) bis Juni (10.051) resultiert.

Schwäche einkalkulieren

Kurzfristig drohen dem DAX weitere Kursverluste. Nachdem nicht schnell genug die 9.900-Punkte-Marke zurückerobert werden konnte, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die 200-Tage-Linie einem Test unterzogen wird. In diesem Bereich empfiehlt DER AKTIONÄR ein Abstauberlimit für den DAX Turbo-Bull mit der WKN DZP 38G der DZ Bank. Das Kauflimit wird bei 8,10 Euro platziert.

Aktuelle Position
DAX Mini-Long
WKN DZP 38G
Kauflimit 8,10 €
Stoppkurs 7,10 €

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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