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24.04.2014 Werner Sperber

YY: Hurra, eine Konsolidierung; Börsenwelt Presseschau II

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Die Experten von Platow Emerging Markets verweisen auf den Kurseinbruch an der US-Technologiebörse Nasdaq, welcher auch die dort geführten Aktien aus der Volksrepublik China betrifft. Die Notierung von YY sank um 30 Prozent. Doch nach dem vorhergehenden steilen Kursanstieg ist eine solche Konsolidierung bei vergleichsweise niedrigen Handelsumsätzen sehr gesund. Zudem ist der charttechnische Aufwärtstrend seit Ende des Jahres 2012 gültig. Die 200-Tage-Linie bei derzeit 54,96 Dollar ist selbst an den schwächsten Tagen nicht berührt worden. Auch fundamental läuft es bei dem Internet-Konzern gut. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der aktiven Nutzer um 31 Prozent auf 92 Millionen, wobei diese Kunden vor allem für den Online-Kauf von Musik auch mehr ausgegeben haben. Der Umsatz stieg deshalb um 129 Prozent auf 301 Millionen Dollar. Der Nettogewinn legte um 223 Prozent auf 98,3 Millionen Dollar zu. Vorstandsvorsitzender David Xueling Li möchte das Unterhaltungsangebot auf den YY-Internetseiten verbessern und so von der weiter wachsenden Kundenbasis noch mehr Geld einnehmen. Die Analysten schätzen, der Umsatz dürfte in diesem Jahr um 66 Prozent auf fast 500 Millionen Dollar steigen, während der Gewinn je Aktie um rund 40 Prozent zulegen soll. Die Chancen auf langfristiges Wachstum sind gegeben, weshalb ein KGV von 31 für dieses und 22 für nächstes Jahr Kurssteigerungen zulassen. US-Wettbewerber weisen noch weit höhere KGV-Zahlen auf. Anleger sollten deshalb die Aktie von YY bis zu Notierungen von 72 Dollar kaufen und den Stoppkurs bei 48,50 Dollar setzen.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der genannten Publikation übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.)


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